Lokalsport: Vennikel gewinnt knapp gegen Beckrath

Lokalsport : Vennikel gewinnt knapp gegen Beckrath

Der Landesligist TuS Lintfort II holt beim VfB Homberg ein achtbares 24:24-Unentschieden.

Die HSG Alpen/Rheinberg sorgt in der Frauen-Handball-Verbandsliga für mächtig Furore.

Verbandsliga

HSG Alpen/Rheinberg - Uedemer TuS 35:26 (22:11). Mit einem überzeugen Auftritt über den Uedemer TuS verabschiedete sich die HSG Alpen/Rheinberg in die Winterpause. "Wir waren etwas überrascht, wie mühelos wir uns einen großen Vorsprung vor der Pause erarbeiten konnten", sagte HSG-Trainer Sebastian Elbers. Nach dem Seitenwechsel ging es für ihn und seinen Trainerkollegen Mike Holtmann nur darum, die eigene Mannschaft auf Kurs zu halten. Dennoch gab's noch ein kurzes Tief und einige unnötige Zeitstrafe für die HSG-Frauen. Am Ende brachten sie den Vorsprung souverän über die Zeit, obwohl Uedem alle Varianten ausprobierte, um die HSG noch irgendwie aus den Angeln zu heben.

HSG: Pude 7, Hochstrate 7/4, Hackstein 6, Neinhuis 5/1, Manca 3, Zeegers 3, Baeckmann 2, Sallach 2.

Landesliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen - TV Beckrath 23:21 (12:8). Nach ausgeglichenem Start, kam die HSG vor allem in der Endphase der ersten Hälfte besser ins Spiel. Die Gastgeberinnen boten dabei eine solide Deckungsarbeit. Vennikel blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker, ließ sich auch nicht von der Roten Karte gegen Ann-Kathrin Sauer (42.) verunsichern. Aber die Mannschaft musste zum Ende hin noch einmal zittern. Die Souveränität ging verloren - Beckrath verkürzte noch bis auf 22:21, ehe die HSG-Spielerinnen doch jubeln durften.

HSG: Döring 5/2, Fröse 5, Starke 5, Schützler 4, Sauer 2/1, Erlbeck 1, Macchia 1.

VfB Homberg - TuS Lintfort II 24:24 (9:12). In einem guten und immer spannenden Duell begann Lintfort zunächst konzentriert und effizient im Abschluss. In der toll eingestellten Deckung stimmte die Ausstrahlung und die Absprachen. Homberg fand kaum Ideen, kam nur durch Einzelaktionen zu Torerfolgen. Über die gesamten ersten 30 Minuten bestimmte Lintfort das Geschehen. Selbst zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde dem Kontrahenten Paroli geboten.

Doch die individuellen Fehler nahmen zu, die Partie wurde daher hektisch. Homberg kämpfte sich heran. Die Gastgeberinnen öffneten ihre Deckung, mit fortan zwei vorgezogenen Spielerinnen. Lintfort vergab in dieser Phase vier hochkarätige Chancen und verpasste somit die Entscheidung.

Am Ende kam es, wie es kommen musste: Homberg traf 15 Sekunden vor Schluss zum glücklichen 24:24- Endstand. "Wir wären vor dem Spiel gerne mit einem Punkt nach Hause gefahren. Aber aufgrund der gezeigten Leistung hätten wir einen Sieg verdient gehabt", betonte TuS-Coach Sven Teiß. "Ein Dank an Torfrau Janine Zeegers, die unter anderem sechs Siebenmeter halten konnte."

TuS II: Walter 6, Schreier 6, Sallach 5, A. Kohs 4, Höhfeld 1, Kaiser 1, Rind 1.

(RP)