Lokalsport: Uwe Röpstorf wird Sechster auf Hawaii

Lokalsport : Uwe Röpstorf wird Sechster auf Hawaii

Bei der Ironman-Weltmeisterschaft überzeugte der Moerser. Auch wenn die Saison 2017 für ihn eine außerordentlich erfolgreiche war, hatte er doch mit mehreren kleineren Verletzungen in der Vorbereitung zu kämpfen.

Gänsehaut mit einem wohligen Schauer bekommen nicht nur Triathleten, wenn es um Hawaii geht. Die allerdings ganz besonders. Vor allem, wenn es um den Ironman auf der US-amerikanischen Inselkette im Pazifischen Ozean geht. Immerhin ist das die Weltmeisterschaft. Der Moerser Uwe Röpstorf wollte dort den Abschluss einer erfolgreichen Saison feiern - und diese krönen, was ihm unterm Strich auch gut gelungen ist. Obgleich sich der 54-Jährige im Vorfeld eine noch bessere Leistung erhofft hatte.

Am Ende sprang für den Mann aus Vennikel aber ein mehr als achtbarer sechster Platz in seiner Altersklasse heraus. Insgesamt waren 2438 männliche und weibliche Triathleten gestartet. Mit diesem sechsten Rang bei der Ironman-Weltmeisterschaft, die ihren Start und das Ziel am Pier von Kailua-Kona hat, konnte sich Uwe Röpstorf am Ende nach einer anfänglichen Enttäuschung und nach 10:02 Stunden Wettkampf dann doch freuen. Immerhin hatte der Moerser erhebliche Schmerzen beim Laufen.

außerordentlich erfolgreiche Saison

Auch wenn die Saison 2017 für Uwe Röpstorf eine außerordentlich erfolgreiche war, hatte er doch mit mehreren kleineren Verletzungen in der Vorbereitung zu kämpfen. Doch, wie berichtet, siegte er gleich zum Start beim Ironman 70.3 in Barcelona in seiner Alterskasse M50 und einen Monat später beim Ironman 70.3 im Kraichgau. Insgesamt hatte der Moerser mehrere Starts in der Liga des Nordrhein-Westfälischen Triathlonverbandes mit vier Mittel- und zwei Langdistanzen in der Internationalen Ironman-Serie. Bei der Europameisterschaft in Frankfurt am Main knackte er mit 9:06 Stunden seine persönliche Bestzeit - gewann auch dort in seiner Altersklasse. Genau wie bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Immenstadt. Allerdings hatte er sich einen Anmeldefehler erlaubt und ist damit kein Deutscher Meister in der AK M50. Beim Ironman 70.3 auf Rügen siegte er erneut. Und dann kam Hawaii.

Beim Schwimmen lief es sehr gut, doch auf dem Rad gab es technische Probleme. Er schaffte dennoch eine gute Zeit. Allerdings hatte er sich drei Tage vor der Weltmeisterschaft eine Knochenhautreizung zugezogen. Die war noch nicht auskurierte, hemmte den Moerser beim Marathon. So blieb er zwar hinter seinen Erwartungen zurück und verpasste knapp einen Platz unter die ersten Drei. Das war sein Ziel.

(RP)
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