Uwe Röpstorf mutet sich in Florida viel zu

Uwe Röpstorf mutet sich in Florida viel zu

Enorme Strapazen hatte sich der Moerser Triathlet Uwe Röpstorf unlängst in Florida aufgebürdet. Zuerst nahm er in Panama City am Ironman Florida (insgesamt 2400 Aktive) teil. Für das Schwimmen benötigte der 44-Jährige 58 Minuten, die 180 Kilometer auf dem Rad absolvierte er in fünf Stunden, und den Marathonlauf hatte er nach 3:20 Stunden beendet. Mit der Gesamtzeit von 9:25 Stunden (persönliche Bestleistung) erreichte er in der Altersklasse M 40 den zehnten Platz (gesamt 84.) und qualifizierte sich damit direkt für die Ironman-Weltmeisterschaften im kommenden Jahr auf Hawaii.

Nur eine Woche später ging Röpstorf in Clearwater bei den Ironman-Weltmeisterschaften über die Halbdistanz an den Start. Zwei Tage vorher hatten noch sturmartige Wellen und Winde vorgeherrscht, doch am Wettkampftag war das Meer ruhig. Nach 28 Minuten kam der Moerser aus dem Wasser. Beim Radfahren über 40 Kilometern frischte der Wind wieder erheblich auf; trotz einiger Teilstücke mit böigem Gegenwind erreichte Röpstorf nach 2:15 Stunden das Ziel. Beim abschließenden Halbmarathonlauf musste eine Brücke mit einer Steigung von zwölf Prozent gleich vier mal passiert werden. Hier machten sich bei dem 44-Jährigen die Strapazen seiner Aktivitäten besonders bemerkbar. Nach 1:26 Stunden überquerte er die Ziellinie und belegte schließlich in seiner Altersklasse mit 4:15 Stunden den 14. Platz (gesamt 117.). Vor der Heimreise war für den Triathleten (samt Freundin) erst mal Urlaub im sommerlichen Florida angesagt. UT

(RP)
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