Lokalsport: TVK muss zum absoluten Top-Spiel in Rhede antreten

Lokalsport : TVK muss zum absoluten Top-Spiel in Rhede antreten

Die Meisterschaft steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Es kann eine gewisse Vorentscheidung im Titelrennen fallen. Handball-Landesliga-Tabellenführer TV Kapellen tritt Sonntag, um 18.15 Uhr, bei seinem ärgsten Verfolger, dem HC TV Rhede an.

Gruppe 3: HC TV Rhede - TV Kapellen. Die Ausgangslage sieht wie folgt aus: Kapellen nimmt mit 28:6 Punkten den Platz an der Sonne ein, gefolgt von Rhede mit 27:7 Zählern. Gewinnen die Blau-Weißen, so wäre das Drei-Punkte-Polster ein Riesenschritt in Richtung Titelgewinn, den sich der Verein unter normalen Umständen dann nicht mehr nehmen lassen darf. Kapellen könnte auch mit einem Remis gut leben - eine Niederlage, und Rhede wäre plötzlich im Vorteil. Aber trotz der ganzen Rechenspielchen: Der TV Kapellen reist selbstbewusst an. "Meiner Meinung nach, liegt der Druck auf Rhede", betont TVK-Spielertrainer Christian Ginters. "Aber wir werden uns dort nicht verstecken und voll auf Sieg spielen. Die Vorfreude auf so ein Top-Spiel überwiegt. Auf dieses Ereignis haben wir lange Zeit hingearbeitet. Aber meine Jungs müssen auch etwas leisten, mit Kampf, Leidenschaft und Willensstärke antreten."

Rhede verfügt über eine körperlich robuste Mannschaft, die überwiegend eine kompakte, defensive 6:0-Deckung stellt. Im Angriff geht die Post im Rückraum ab. Kapellen muss von Beginn an seine Ansprüche mit einer außergewöhnlichen Einstellung und der dazugehörigen Disziplin untermauern.

Die Hausherren werden sicherlich alle Kräfte mobilisieren, um sich für die peinliche 23:35-Hinspielklatsche zu rehabilitieren. Rhede hat vor heimischer Kulisse erst einen Punkt liegen gelassen.

Gruppe 1: TV Schwafheim - ASV Süchteln. Beide Kontrahenten sind im Tabellenmittelfeld angesiedelt. Für beide Vereine ist die Saison eigentlich gelaufen. Süchteln packt in der Defensive ordentlich zu - im Angriff liegen die Hauptverantwortungen im Rückraum. "Gerade beim Hinspielsieg in Süchteln war die Atmosphäre hitzig und angespannt", erinnert sich TVS-Trainer Dirk Hünten. "Wir müssen diesmal besonnen agieren, dürfen uns nicht provozieren lassen." Die Hausherren hoffen drauf bei dieser Partie einfach mehr Alternativen beim "Personal" zu haben. Unlängst fehlten doch zu viele Stammkräfte. "Wir wollen uns in eigener Halle erfolgreich präsentieren", beschließt Dirk Hünten.

(MB)
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