TV Kapellen muss zu viele Zeitstrafen einstecken

Handball-Verbandsliga : TV Kapellen: Auf dem Boden der Tatsachen angekommen

Durch die Niederlage beim TV Geistenbeck wurde das Team von Spielertrainer Christian Ginters vom Tabellenmittelfeld geschluckt.

Die Saison befindet sich immer noch in einer frühen Phase, doch die ambitionierten Verbandsliga-Handballer des TV Kapellen sind bereits von der Realität eingeholt. Die Truppe unterlag im Spitzenspiel beim TV Geistenbeck deutlich mit 21:29 (12:13) und wurden vom Tabellenmittelfeld geschluckt.

Die Gäste hatten sich nach der Pleite gegen Königshof II einiges vorgenommen. Das Team trat motiviert an, wählte in der Defensive diesmal eine verschobene 5:1-Variante gegen den linken TV-Rückraum. Die Taktik ging zunächst auf – Kapellen führte schnell mit 5:2 (10.). Aber auch der Geheimfavorit hat seine Qualitäten und erzielte fünf Treffer am Stück zur eigenen 7:5-Führung (18.). Kapellen musste in einem hitzigen Kräftemessen zudem zu viele Zeitstrafen einstecken. Gerade die beiden wichtigen zentralen Akteure Henrik Bullermann und Nils ter Haar waren in der 24. Minute schon mit jeweils zweimal zwei Minuten belegt. Die Blau-Weißen ließen auch nach dem Seitenwechsel nicht locker, kassierten aber immer wieder strittige Zeitstrafen – insgesamt neun, Geistenbeck nur eine.

So musste die Mannschaft am Ende die Rechnung bezahlten. Zumal mit Christian Lange (Beruf), Leon Schneemann (Angina) und Simeon Stark (Thrombose) drei ganz wichtige Alternativen fehlten. Spielertrainer Christian Ginters sagte: „Die zahlreichen Zeitstrafen haben unglaublich viel Kraft gekostet.“

TVK-Tore: Rosendahl (4/1), Feltgen, Pitzen (je 4), Ginters, ter Haar (je 2), Schweinsberg, Bullermann, Deinert, Wilke, Zadraschil.

(MB)
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