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Lokalsport: TV Kapellen hofft auf Oberhausen - HSG holt Giesbertz als "Co"

Lokalsport : TV Kapellen hofft auf Oberhausen - HSG holt Giesbertz als "Co"

Dem TVK droht der Abstieg aus der Verbandsliga. In Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen überwiegt die Freude.

Mit dem Saisonfinale wird auch die letzte Entscheidung fallen: Schaffen die Verbandsliga-Handballer des TV Kapellen auf den letzten Drücker noch den Klassenerhalt oder geht es in die Landesliga? Die Blau-Weißen können auf diese Situation nur noch indirekt Einfluss nehmen. Der Verein muss seinen Beitrag leisten und das schwere Heimspiel gegen den TSV Kaldenkirchen, Samstag, um 18.30 Uhr, siegreich gestalten und auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

Klar ist: Verliert Kapellen, so ist der Abstieg besiegelt. Ein Punkt würde zum Klassenerhalt reichen, wenn LTV Wuppertal II sein Heimspiel gegen Oberhausen verlieren würde. Ein Sieg reicht, wenn Wuppertal nicht gewinnt oder Dülken verliert - der Ligaverbleib wäre perfekt. Aber es gibt die Ausnahmen.

Beenden mehr als zwei Vereine die Meisterschaft punktgleich, so wäre der direkte Vergleich außer Kraft gesetzt und es würde eine eigenständige Tabelle mit allen Spielen der beteiligten Teams erstellt. Bei diesen Konstellationen sieht es für den TV Kapellen ziemlich düster aus. Der Verein wäre ob mit 19 oder auch 20 Punkten stets das Schlusslicht der Tabellen und müsste absteigen.

Aber Kapellen muss erst einmal einen richtig dicken Brocken aus dem Weg räumen. Das Top-Team aus Kaldenkirchen hat erst seit dem vergangenen Wochenende letzte Titelhoffnungen verspielt. Kaldenkirchen verfügt normalerweise über die besseren Qualitäten. Kapellen wird folgende Spieler verabschieden: Sven Woyt, Etienne Bernaisch, Tobias Bochwitz. Die Spieler Andre Eickhaus, Matthias Boschheidgen und Tobias Vook schließen sich der Zweiten an.

Für die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen endet nun das erste Jahr in der Handball-Verbandsliga mit eindeutig überwiegend positiven Eindrücken. Der Aufsteiger hat sich auf Anhieb etabliert, selbst kleineren Leistungsschwankungen wurde getrotzt. Und obwohl zuletzt der "personelle Schuh" arg gedrückt hat, es herrscht Zufriedenheit. Die HSG tritt zum Abschluss, Sonntag, um 11.15 Uhr, beim TV Jahn Hiesfeld an.

Es hat zwar etwas gedauert, nun aber vermeldet der Verein noch drei weitere wichtige Entscheidungen: Peter Wiedemann bleibt auch in der kommenden Saison der "Chef". "Es bereitet mir nach wie vor viel Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Wir haben noch einiges vor." Auch sein Co-Trainer Chris Oploh gab seine Zusage. Neu im Stab ist Thorsten "Totti" Giesbertz, der künftig als weiterer Co-Trainer fungieren wird.

Inwieweit die HSG-Spieler in Hiesfeld noch einmal die Ärmel aufkrempeln, bleibt abzuwarten. Der Gast wird - wie in den letzten Wochen auch - mit einem Rumpfteam anreisen. Neben den Langzeitverletzten Jens Schnaithmann, Eric Schwarz, Nils Oberwinster und Daniel Hummel, fällt diesmal auch noch Christian Rosky mit einer Schulterverletzung aus. Spielmacher Torben Nepicks sollte seine Knieverletzung auskuriert haben. Um jedoch mehr personelle Alternativen zu haben, helfen nochmals Martin Freiwald und Niklas Kugel aus.

Hiesfeld vertraut in der Regel einer defensiv ausgerichteten Deckung, mit einem reaktionsschnellen Torwart auf der Linie. Im Angriff übernimmt Spielmacher Andre Schwarzenberg viel Verantwortung auch Kreisläufer Alexander Enders ist ein ständiger Unruheherd auf seiner Position.

(RP)