Lokalsport: TuS Xanten möchte längere Winterpause

Lokalsport : TuS Xanten möchte längere Winterpause

Der Vorsitzende Heinrich Gundlach hat mehrere Anträge an den Fußball-Kreisvorstand geschickt.

Franz-Peter Mölders und Wolfgang Wischinski, leitende Funktionäre im Fußball-Kreis Moers, haben elektronische Post von Heinrich Gundlach erhalten. Der Vorsitzende des TuS Xanten stellte mehrere Anträge zur Abstimmung an den Kreistag. Ihm geht's zum einen "um eine strikte Einhaltung der Winterpause" und zum anderen darum, dass in einer Schlechtwetterperiode keine Nachholpartien mehr angesetzt werden. Gundlach fühlt sich als Sprachrohr vieler Seniorenfußballer und Eltern von Nachwuchskickern.

In der vergangenen Saison mussten in der dunklen Jahreszeit etliche Begegnungen am Fürstenberg abgesagt werden. So wurde die Nachholpartie der ersten Mannschaft gegen den SV Millingen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gleich mehrmals verschoben, weil Rasen- und Tennenplatz nicht bespielbar waren. Entweder hatte der Schiri was dagegen oder die Stadt ordnete eine Platzsperre an. Eine Situation, die nicht nur Gundlach nervte. Er wies auf den zusätzlichen Arbeitsaufwand für Vereinsvertreter hin, den die Ab- und Neuansetzungen mitbrächten.

Daher bekamen Mölders als Kreis-Vorsitzender sowie Wischinski als Vorsitzender des Kreis-Jugendausschusses E-Mails mit fast identischem Inhalt: "Der TuS Xanten stellt den Antrag, ab der Saison 2018/19 in der Winterpause keine Pflichtspiele mehr anzusetzen wie dies bereits in der Sommerpause praktiziert" werde. Gundlach begründete den Vorstoß wie folgt: "Die Vereine sollen eine Planungssicherheit bekommen, und es sollen Spielausfälle während einer möglichen Schlechtwetterperiode vermieden werden." In Nachbarkreisen sei die bereits Usus. Der TuS-Vorsitzende plädiert zudem für einen "kreiseigenen Rahmenspielplan für Altersklassen ohne Relegation". Die Winterpause solle für diese Jugendfußballer um drei Wochen verlängert werden. Seine Begründung: "So werden Spiele in einer angenehmeren Jahreszeit möglich, und eine Abwanderung zu den Hallensportarten wird zum Teil vermieden."

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Mölders kann die Einwände teilweise nachvollziehen, sagte aber, dass er der falsche Ansprechpartner sei. Er verwies an die spielleitenden Stellen. Gundlach solle die Anträge bei den anstehenden Kreis-Arbeitstagungen der Junioren und Senioren thematisieren. Der nächste Kreistag findet, so Mölders, ohnehin erst im März/April 2019 statt.

(put)
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