Lokalsport: TuS Lintfort testet gegen Geleen und 1. FC Köln

Lokalsport : TuS Lintfort testet gegen Geleen und 1. FC Köln

Die Testphase schreitet voran. Die im Training erarbeiteten Abläufe sollen unter den verschiedensten Konstellationen zur Anwendung kommen. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort wollen und müssen sich dahin gehend sukzessive verbessern.

Am kommenden Sonntag gibt es in der heimischen Eyller Sporthalle einen weiteren ernstzunehmenden Härtetest. Die Gastgeberinnen haben sich gleich zwei schwere Partner ausgesucht. Zu Beginn, um 13.30 Uhr, kommt es zum spannenden Aufeinandertreffen mit dem holländischen Ehrendivisionär aus Geleen. Diese Partie wird sogar über eine Spieldauer von dreimal 30 Minuten ausgetragen. Direkt im Anschluss, um 16 Uhr, gibt es das interessante Kräftemessen mit dem alten Rivalen und Ligakonkurrenten 1. FC Köln.

Testen heißt derzeit natürlich auch, die Neuzugänge so schnell wie möglich in die vorhandenen Strukturen zu integrieren. Dies trifft besonders auf Inske Kuik zu. Die Niederländerin fehlte bisher wegen ihres Urlaubs. Nun muss die Rückraumspielerin aber ran, soll künftig eine zentrale Rolle in der Defensive übernehmen und mit ihrer Erfahrung für Entlastung aus der zweiten Reihe sorgen.

Neben Vanessa Dings, die sich im Aufbautraining nach ihrem Kreuzbandriss befindet, Lisan van Hulten, die sich vergangenes Wochenende nach einem Schlag übel auf die Zunge biss, ist zur Zeit vor allem Tatjana van den Broek das Sorgenkind. Die treffsichere Kreisläuferin fehlt in der so wichtigen Vorbereitungsphase schon seit längerem. Sie hat große Schmerzen im Sprunggelenk. Eine genaue Diagnose gibt es nicht, daher ist es momentan total offen, wann die Niederländerin wieder ins Training einsteigt. Lintfort will weiter an seinem Defensivgebilde arbeiten. Es stehen nun erneut unterschiedliche Formationen auf dem Prüfstand. Selbst für den Angriff gibt es einige Punkte abzuarbeiten. TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein dazu. "Ein Teil ist die taktische Umsetzung unseres Unterzahlspiels. Ich will sehen, was klappt. Zudem muss der Vortrag der Offensive im allgemeinen beschleunigt werden. Meine Spielerinnen müssen zudem an ihrer Passqualität arbeiten."

Der TuS Lintfort hatte in den bereits absolvierten Testspielen viele positive und starke Momente. Die Spielerinnen haben über längere Zeiträume angedeutet, welche Potenziale vorhanden sind. "Es läuft in einigen Bereichen schon ziemlich gut", ergänzt Bettina Grenz-Klein. "Was meinen Mädels aber noch ganz klar fehlt und woran es bis zum Saisonstart zu arbeiten gilt, ist die Konstanz. Es gibt extreme Momente, in denen sie in ein Loch fallen und Schwierigkeiten haben heraus zu kommen. Es gilt weiter Routine zu entwickeln."

(RP)