TuS Lintfort gewinnt sein Handball-Heimturnier

Handball : TuS Lintfort gewinnt sein Heimturnier

Frauen-Handball: Der Zweitligist gewinnt gegen den niederländischen Verein aus Borne und den 1. FC Köln.

Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort sind in der Vorbereitung auf einem guten Weg. Das Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein gewannen nach dem 34:25-Erfolg gegen Borne aus den Niederlanden und einem 27:23-Sieg gegen den 1. FC Köln im Modus „jeder gegen jeden“ das heimische Dreierturnier. In der dritten Partie behielten die Domstädterinnen mit 37:28 die Oberhand über Borne.

TuS Lintfort - Borne (NL) 34:25 (21:11). Die Gastgeberinnen hatten einen schwachen Start. Nachher bescheinigte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein dem Auftritt in der defensiv formierten 6:0-Deckung, dass er zu „schlampig und zu passiv“ war. Lintfort hechelten zunächst einem 5:7-Rückstand hinterher. Aber die Mannschaft konnte zum rechten Zeitpunkt den Schalter wieder umlegen und hatte in der Folgezeit gegen den niederländischen Zweitligisten alles unter Kontrolle (14:8). Besonders gut klappte der Vortrag des Gegenstoßes – die TuS-Spielerinnen warfen somit viele einfache Tore. Nach der deutlichen Pausenführung gestaltete sich der Verlauf des zweiten Durchgangs ausgeglichen. Lintfort ließ unter anderem zu viele Tore von den Außenpositionen zu. Der Sieg war indes nie in Gefahr.

TuS: Vandewal 10/5, Legermann 8, Kuik 4, Lambertz 4, Ueffing 3, van Hulten 3, van Nijf 2.

TuS Lintfort - 1. FC Köln 27:23 (16:11). Der TuS Lintfort legte gegen den 1. FC Köln, der letztjährige Aufstiegsrivalen aus der 3. Liga, los wie die Feuerwehr. Die Mannschaft agierte vor allem in der Defensive hoch motiviert mit der dazugehörigen Portion an Aggressivität. Die Absprachen klappten mit prima Zweikampfwerten. Köln wirkte in der Startphase total überrumpelt. Lintfort zwang mit seiner Vorgehensweise den Konkurrenten zu Fehlern und führte hochverdient (5:0/7., 9:1/15.). Aber die TuS-Spielerinnen schraubten bis zur Pause mit ihrem Engagement gleich einige Prozentpunkte herunter. Diese kleinen Nachlässigkeiten reichten aus, um Köln zurück ins Spiel zu bringen.

Der Drittligist war dann auch über weite Strecken des zweiten Durchgangs effizienter, glich in der 44. Minute sogar zum 19:19 aus.

Auch wenn der TuS in Abschnitt zwei ordentlich testete – die Spielerinnen waren in der Schlussphase wieder hellwach. Inske Kuik schloss in dieser Phase mehrfach eiskalt ab.

„Ich habe erneut in beiden Handballspielen viele gute Ansätze gesehen. Meine Mannschaft ist wieder ein Stückchen dichter zusammengerückt“, so das positive Fazit von Bettina Grenz-Klein nach dem Turnier.

TuS: Vandewal 7/2, Legermann 5, Kuik 4, Dings 4, Lambertz 3, van Nijf 2, Norup Isaksen 1, van Hulten 1.

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