Handball: TuS Lintfort bräuchte für die Zweite Liga 20 000 Euro mehr

Handball : TuS Lintfort bräuchte für die Zweite Liga 20 000 Euro mehr

Die Anforderungen in der Zweiten Bundesliga sind nicht nur sportlich ungleich höher als in der Dritten Liga, auch der zu stemmende finanzielle Mehraufwand ist nicht unerheblich. #

Bei einem Aufstieg würden die Kosten für den TuS Lintfort gleich einmal um 20 000 Euro in die Höhe schnellen, ohne dass davon auch nur ein Cent in die Mannschaft investiert wurde.

Die Meldegebühren steigen allein von 2000 auf 5000 Euro, dann würde der Faktor Reisekosten sprunghaft in die Höhe schnellen und auch für die Schiedsrichter und das Kampfgericht müsste deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. Eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen, würde zusätzlich noch einmal 30 000 Euro mehr bedeuten. Spielerinnen mit Zweitligaformat sind nicht gerade auf dem Schnäppchenmarkt zu erhalten, außerdem müsste die Trainingsintensität erhöht werden, heißt vier statt der bisher drei Einheiten. Das wiederum würde auch die Fahrtkosten der jetzigen Spielerinnen ansteigen lassen. "Wir halten es da mit dem SC Paderborn, der gerade in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen ist", betont Ulrich, 1. Vorsitzender des TuS Lintfort. "Auch wir werden der Aufstiegsmannschaft unser Vertrauen schenken und sie nicht sprengen." Um die steigenden Kosten beim Aufstieg zu stemmen, sind noch keine Gespräche mit Sponsoren geführt worden, denn noch sei es ja nicht so weit.

(ut)
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