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Lokalsport: TuS empfängt hochkarätiger Gegner im Pokal

Lokalsport : TuS empfängt hochkarätiger Gegner im Pokal

Die Damen vom TuS Lintfort treffen mit DJK MJC Trier im Erstrundenspiel auf einen alten Bekannten aus dem Vorjahr.

Verlieren kann eigentlich nur die DJK MJC Trier. Denn das Team der Deutschen Jugendkraft (DJK) Marianische Jünglings-Congregation (MJC) aus der rheinland-pfälzischen Stadt Trier hat die vergangene Zweitliga-Saison als Tabellenachter mit 30:30 Punkten abgeschlossen. Der TuS Lintfort musste als Tabellenletzter mit 18:42 Punkten absteigen. Doch die Zweitliga-Saison hat zumindest dazu geführt, dass die Lintforterinnen im Pokal des Deutschen Handballbundes (DHB) stehen.

Da es in der ersten Runde nicht wirklich was zu verdienen gibt, würden die Damen um TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein gerne eine Runde weiterkommen. Oder zwei. Oder mehr. Doch davor wartet am Sonntag, 16 Uhr, in der Sporthalle an der Eyller Straße in Kamp-Lintfort erst einmal mit Trier eine erste hohe Hürde. "Ich lach' mich wirklich kaputt", freut sich Grenz-Klein etwas diebisch. "Da sind wir abgestiegen und haben unser erstes Pflichtspiel der neuen Saison trotzdem gegen einen Zweitligisten. Hoffentlich wird das auch von den Zuschauern angenommen." Die Trainerin kennt natürlich die Schwierigkeiten, über die "Trierer Miezen", wie sich die Gegnerinnen selber nennen, in die zweite Pokalrunde einzuziehen. Grenz-Klein weiß allerdings auch, dass ihre Mannschaft in der vergangenen Saison gegen Trier einmal gewonnen und einmal verloren hat. "Das war unser erster Saisonsieg", erinnert sie sich. Allerdings ging ausgerechnet das Heimspiel in der Eyller Halle verloren. Doch von schlechten Vorzeichen will Grenz-Klein deshalb nicht sprechen. Sie weiß aber, dass sich das Gesicht der Trierer Mannschaft geändert hat. Von daher ist alles möglich. "Es wäre schon eine echte Pokalsensation", schmunzelt sie weiter. Allerdings schränkt sie ein. dass ihre Mannschaft in der Vorbereitung noch nicht ganz da ist, wo sie das Team zu diesem Zeitpunkt gerne gesehen hätte. "Wir sind noch nicht am Ende, noch nicht da, wo wir hinwollen. Wir zeigen gute Ansätze - gerade in der Abwehr. Aber da ist noch Luft." Gleichzeitig versichert Bettina Grenz-Klein: "Jede Woche bringt uns einen Schritt näher ran." Dafür haben auch die Testspiele gegen zum Teil hochkarätige Gegner gesorgt, die zwar nicht immer mit dem tollen Ergebnis endeten, aber mit entsprechenden Erkenntnissen. Eine davon nahmen Team und Trainerin vom Turnier aus Beyeröhde mit: "Die Sektflasche, die wir da gewonnen haben, haben wir noch", schmunzelt Grenz-Klein breit. "Die ist kaltgestellt für den Pokalsieg gegen Trier", freut sich die Trainerin weiterhin etwas diebisch.

(RP)