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Lokalsport: Turnerinnen fit im Geräte-Wettkampf

Lokalsport : Turnerinnen fit im Geräte-Wettkampf

Die SG Neukirchen-Vluyn mischt wieder mit beim beliebten Cilly-Knaust-Pokal.

Die Turnerinnen der Sportgemeinschaft (SG) Neukirchen-Vluyn gehören beim Cilly-Knaust-Pokal eigentlich schon fast zum Inventar. Bereits zum siebten Mal trat ein SG-Team bereits bei diesem Gerätturn-Wettkampf. Ausrichter in diesen Jahr war der Birkesdorfer TV in Düren.

Das Besondere an diesem Wettkampf für gemischte Mannschaften ist, dass die Teams nicht nur in den Geschlechtern gemischt sein sollten, sondern auch in den Altersklassen. Das bringt Pluspunkte. Nun schaffte es die SG gleich fünf verschiedene Altersklassen abzudecken und mit Jörg Giesen auch einen Mann in ihren Reihen zu haben. Und schon gab es fünf Bonuspunkte. Die Verantwortlichen der SG Neukirchen-Vluyn hatten mit Lina Giesen, Michelle Winter, Paula Hauptmann, Ella Klemusch und Nina Keesen gleich fünf Nachwuchsturnerinnen in die eisige Turnhalle mitgebracht. Dazu gab es noch reichlich Erfahrung durch Jörg Giesen, SG-Trainerin Gudrun Tersteegen und Madlen Jacobs.

Allerdings ging es der Mannschaft nicht um den Sieg. Vielmehr war die Delegation mit Eltern und Freunden angereist und zeigte einen am Ende wirklich tollen Wettkampf. Dabei glänzte besonders Jörg Giesen. Am Rech und am Barren holte er jeweils mehr als 18 Punkte und damit die besten Wertungen in der Neukirchen-Vluyner Mannschaft. Madlen Jacobs nutzte den Pokal-Kampf für eine persönliche Wettkampf-Premiere, zeigte am Sprungtisch erstmals einen tollen Handstandüberschlag mit halber Drehung. Doch die Juroren bewerteten streng: 16,1 von 18 möglichen am Punkten. Ihren ersten großen Wettkampf hatte sogar Michelle Winter, zeigte sich trotzdem sicher und ruhig am Reck, dem Schwebebalken und holte sich am Boden prompt die höchste Bewertung innerhalb der eigenen Mannschaft. Selbst Paula Hauptmann und Ella Klemusch, die jüngsten Turnerinnen im SG-Team, konnten am Boden und Reck überzeugen, steuerten jeweils auch noch 16 Punkte bei. Und einen klasse Job machte auch noch SG-Kampfrichterin Sabrina Tersteegen, die als Jurorin am Schwebebalken im Einsatz war. "Ohne Ihren Einsatz hätte unsere Mannschaft gar nicht starten dürfen", sagte nachher Gudrun Tersteegen.

(RP)