Torjäger Ortstadt bleibt in Fichte Linfort

Fußball in Kamp-Lintfort : Torjäger Ortstadt bleibt bei Fichte Linfort

Der verletzte Angreifer sagt dem Landesliga-Rivalen SV Scherpenberg für neue Saison ab.

Kamp-Lintfort Mit einer guten Nachricht startet Fichte Lintforts Trainer Sven Schützek ins finale Spiele-Sixpack der Fußball-Landesliga. Torjäger Florian Ortstadt hat seinen Wechsel zum Liga-Rivalen SV Scherpenberg abgesagt und wird in der neuen Saison weiter das rote Fichte-Trikot tragen. Ab wann, das ist noch offen. Nach seinem Kreuzbandriss im Knie beim 3:1-Heimsieg über den PSV Wesel Ende März absolviert der zehnmalige Torschütze nach erfolgreicher Operation eine Reha. „Florian bleibt bei uns, hat aber wegen der Verletzung noch einen langen Weg vor sich“, sagt Trainer Schützek.

Weiter ohne Ortstadt geht es am heutigen Feiertag (17 Uhr, An der Windmühle) für die Fichte-Elf (13. Platz, 34 Punkte, 37:42 Tore) zum seit sieben Spielen sieglosen SV Burgaltendorf (8., 39, 57:43). Weil einige Lintforter Spieler auch am 1. Mai arbeiten müssen, bekommt es Trainer Schützek mit einem verschärften Personalengpass zu tun.

Außenverteidiger Enes Celik und Ajdin Mehinovic sind verhindert, Mittelfeldspieler Florian Witte hofft, bei seinem Arbeitgeber einen freien Tag zu erwirken. Wie für Celik und möglicherweise Witte in der Startelf umgestellt wird, ist ungewiss.

Eine Frage wird sein, ob Fichte erneut auf die Vierer-Abwehrkette setzt wie zuletzt beim 0:4 gegen Spitzenreiter FC Kray. „Wir sind in Königshardt oder auch in Scherpenberg mit einem 3-5-2 gut gefahren“, sagt Schützek. „Die Mannschaft kann das neben dem 4-2-3-1 auch gut spielen.“

Stärkeres Pressing gegen Burgaltendorf, das im gesicherten Mittelfeld keine Ambitionen hegt außer dem schlichten Spaß am Spiel, könnte ein Schlüssel sein. „Wir müssen den Gegner ans Laufen bekommen. Und wir werden sicher auch mehr Torchancen als gegen Kray kreieren“, betont Schützek.

Seine Rechnung im Abstiegskampf: 40 Punkte sollten reichen. Die auf den Abstiegsplätzen 15 und 16 stehenden SV Hönnepel und Arminia Klosterhardt müssten in diesem Fall schon vier der restlichen fünf Partien gewinnen, um Fichte noch abzufangen.

Burgaltendorf könnte heute eine gute Gelegenheit sein, mindestens einen der noch fehlenden sechs Punkte einzusammeln. Günstig für Fichte: Ein unerwarteter Trainerwechsel auf Essener Seite Anfang Februar von Philip Kruppe zu seinem bisherigen „Co“ Julian Engelmeyer zahlte sich bisher nicht aus.

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