Lokalsport: SVS kämpft für den dritten Sieg in einer Woche

Lokalsport : SVS kämpft für den dritten Sieg in einer Woche

Eine gute Woche besser machen möchte Fußball-Bezirksligist SV Schwafheim mit einem Heimsieg gegen die TSF Bracht am Sonntag um 15.15 Uhr. Die Schwafheimer gewannen am Mittwoch mit 1:0 gegen den Hülser SV und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze gegenüber dem ASV Süchteln auf acht Punkte aus. "Bracht ist eine kampfstarke Mannschaft, die unangenehm zu spielen ist", so SVS-Trainer Thorsten Schikofsky, der mit der Leistung gegen den Hülser SV gar nicht zufrieden war: "Wir müssen uns im Vergleich dazu steigern, sonst wird es schwer. Und Bracht hat sogar noch etwas mehr Qualität als Hüls." Personell kann Schikofsky wohl aus dem Vollen schöpfen.

Der Tabellendritte SV Scherpenberg muss zeitgleich gegen den GSV Geldern ran. Auch Scherpenberg gewann mit 1:0 daheim gegen den SV Walbeck. Trainer Kay Bartkowiak war zufrieden: "Nach der Leistung gibt es kaum einen Grund, viel zu ändern."

Allerdings bekommen die Scherpenberger für den Saisonendspurt Verstärkung. Naldo Franke, der in der Hinrunde noch für den SVS spielte, dann aus beruflichen Gründen nach Hamburg zog, wird ab morgen wieder dabei sein. Er kommt an den Wochenenden zurück und wird sonntags immer für den SVS auflaufen.

Unter der Woche hält er sich bei einem Hamburger Verein fit. Mit ihm lautet das Ziel von Trainer Bartkowiak: "Wir sind zu Hause bisher ungeschlagen, wollen daher unsere weiße Weste wahren und weiter den Druck auf Platz zwei erhöhen." Zumal der Rückstand nach dem 0:0 des ASV Süchteln beim VfL Tönisberg nur noch zwei Punkte beträgt.

Bereits um 15 Uhr ist der GSV Moers zu Gast eben bei diesem Tabellenzweiten ASV Süchteln. Somit trifft GSV-Coach Hrvoje Vlaovic mit dem Süchtelner Linienchef Heinrich Losing einen ehemaligen Mitspieler. Vlaovic: "Ich gönne ihm den Aufstieg. Wir haben aber keine Geschenke zu verteilen und werden versuchen, die drei Punkte mitzunehmen."

Gegen den Aufstiegsaspiranten erwartet "Vlao" freilich "ein schweres Spiel", hat personell aber auch alle Mann an Bord für diese Aufgabe.

(RP)