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Lokalsport: SV Schwafheim leistet kaum Gegenwehr

Lokalsport : SV Schwafheim leistet kaum Gegenwehr

Fußball-Landesliga: Das Derby ist eine ungefährdete Angelegenheit für den SV Sonsbeck. Die Scuderi-Elf siegt mit 2:0.

Auch nach der vorletzten Heimpartie des Jahres konnten die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck einen Kreis bilden und sich selber feiern. Das lieb gewonnene Ritual nach einem "Dreier" war gleichzeitig der Abschluss einer starken Hinrunde. Die Rot-Weißen, die das Derby gegen den SV Schwafheim in souveräner Manier mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg beendeten, holten 36 Punkte und blieben daheim unbesiegt. Auch wenn die Verantwortlichen nicht gerne offen über die Rückkehr in die Oberliga reden, gehört die Elf von Coach Sandro Scuderi zum Kreis der Aufstiegskandidaten.

Scuderi nahm im Vergleich zum Vorsonntag zwei Veränderungen in der Startelf vor. Robin Schoofs musste in die "Zweite" runter und Felix Terlinden fiel verletzungsbedingt aus. So kehrte Lukas Vangels in die Abwehrreihe zurück, Jonas Gerritzen, der sich rechtzeitig fit meldete, bildete neben Niklas Maas den Sturm. Die Hausherren waren von Beginn spielbestimmend. Der Aufsteiger aus Moers hatte in der Offensive nicht viel anzubieten. "In der ersten Hälfte fehlte uns zwischenzeitlich die Spannung", sagte Coach Scuderi, der nicht viel zu kritisieren hatte. Seine Elf, die die Partie bis zum Schlusspfiff kontrollierte, hätte sich allerdings mehr zwingende Chancen erarbeiten können. Luca Terfloth zwang Gästekeeper Tobias Prigge in der achten Minute erstmals mit einem Flachschuss zu einer Parade. Wenig später fiel das 1:0. Maas spielte Florian Abel, der gestern wieder der Strippenzieher im Mittelfeld war, das Leder in den Lauf, der Prigge keine Abwehrchance ließ. In der 25. Minute legte Abel für Maas vor. Doch der Youngster schoss den Ball weit über die Latte. Bei den Schwafheimern lief nach vorne wenig zusammen. Die meisten Zuspiele kamen nicht an oder wurden abgelaufen.

Gerritzen blieb dann in der Pause unten. "Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Und Max hat gut trainiert, so dass er sich den Einsatz verdiente", erläuterte Scuderi später den frühen Wechsel. Fuchs nahm also in der zweiten Halbzeit die Position von Gerritzen ein. Der groß gewachsene Stürmer hatte dann die erste gefährliche Szene nach dem Seitenwechsel auf dem Fuß. Ein Gegenspieler rettete in höchster Not kurz vor der Torlinie (48.). In der 62. Minute war mit dem 2:0 die Partie entschieden, zu harmlos trat der Neuling auf dem Kunstrasen auf. Abel übernahm diesmal die Rolle des Vorbereiters. Sein Freistoß landete auf dem Kopf von Stephan Schneider, der aus kurzer Distanz einnickte. Der Ball war lange unterwegs, weshalb sich wohl auch der Kapitän wunderte, warum er ungehindert auf 2:0 erhöhen konnte. Der Aufsteiger wehrte sich zu wenig, was sich auch an der Kartenstatistik ablesen lässt. Kein Schwafheimer wurde vom Schiri verwarnt. Wermutstropfen bei den Sonsbeckern: Maas zog sich einen Bänderriss zu. SV Sonsbeck: Weichelt; Vengels, Hahn, Terfloth (68. Kremer), Janßen, Prause, Schneider, Schmitz, Abel, Gerritzen (46. Fuchs), Maas (75. Leurs). SV Schwafheim: Prigge, Fröhlich, Erol (58. Uz), Schuster, Haeger, Hilla, Kästner, M. Bodden, Eyril (71. Klingen), Düven, Yasar (58. K. Bodden).

(RP)