SV Scherpenberg: Mehr Energie mit Emre Terzi

Fußball-Landesliga : SV Scherpenberg: Mehr Energie mit Emre Terzi

Die Moerser treffen am Freitag auf den SV Hö./Nie. Der Deutsch-Türke überzeugte als Linksverteidiger.

Erst ein blamables 0:5 in Amern, dann ein 5:1 bei der bis dahin auf heimischem Kunstrasen unbesiegten SGE Bedburg-Hau: Fußball-Landesligist SV Scherpenberg präsentiert sich vor dem Jahresabschluss am Freitag, 20 Uhr, Im Wäldchen, gegen die abstiegsbedrohte SV Hönnepel-Niedermörmter so unberechenbar wie das Herbstwetter.

Interimstrainer Deniz Günes, der gegen den Gegner aus Kalkar letztmalig mit Sportleiter Kay Bartkowiak und Fitnesscoach Michael Balke hauptverantwortlich an der Seitenlinie stehen wird, kann zumindest den Überraschungscoup vom vergangenen Samstag erklären: „Ein Faktor war sicherlich, dass Emre Terzi als Linksverteidiger wieder dabei war. Er ist mit seiner Energie überaus wichtig.“ Der 23-jährige Deutsch-Türke war nach seiner zweiten Rot-Sperre der Saison wieder in die Startelf zurückgekehrt und bildete mit 1:0-Torschütze Gabriel Derikx ein schnelles, dribbelstarkes Gespann auf der linken Scherpenberger Seite.

Dazu fruchtete es, dass Kapitän Dennis Terwiel als Zehner vor den beiden defensiven Mittelfeldspielern Ibrahim Üzüm und Daniel Agostino eine gute Leistung ablieferte. „Wegen unserer Ausfälle hatten wir auch überlegt, Dennis von der Sechserposition zum Rechtsverteidiger zu machen. Zehner war aber die bessere Idee. Genau auf dieser Position hat es beim 0:5 in Amern ziemlich gehapert“, so Interimscoach Günes.

Das 5:1 von Bedburg-Hau rechtfertigt natürlich ohne Umschweife, am Freitagabend die gleiche Startelf auf den Platz zu schicken. Mit Emre Camdali, Murat Kara und Paul Ihnacho kehren jedoch drei zuletzt verhinderte Startelfkandidaten in den Kader für die Heimaufgabe gegen Hönnepel zurück. „Unsere Bank“, betont Günes schmunzelnd, „wird sicher deutlich besser bestückt sein als in Bedburg.“

Die Scherpenberger würden heute Abend auch gern spielen und gegen die Gäste aus Kalkar das Konto auf 26 Pluspunkte schrauben. „Dann wäre die Hinrunde recht gut verlaufen“, so Günes. Allein Wetter und Platzverhältnisse lassen das Treffen wackeln. Da Hönnepel schon zwei Nachholtermine im neuen Jahr bestreiten muss, würde die Partie im Falle eines Ausfalls vermutlich erst Ostermontag nachgeholt.