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SV Scherpenberg gelobt Besserung

Fußball : SV Scherpenberg gelobt Besserung

Der Landesligist hat den Saisonstart mit dem 1:7 gründlich in den Sand gesetzt. Am heutigen Mittwoch tritt das Team gegen Oberliga-Absteiger FC Kray an. Der SV Sonsbeck spielt zuhause, der GSV Moers auswärts.

Die Erkenntnisse nach dem ersten Spieltag in der Fußball-Landesliga sind eher bescheiden. Erst am vergangenen Sonntag sind der SV Scherpenberg, der GSV Moers und der SV Sonsbeck in die neue Spielzeit gestartet. Und bereits am heutigen Mittwoch müssen sie wieder ran. Ausgenommen ist der TuS Fichte Lintfort, der schon am vergangenen Freitag die Saisoneröffnung erlebte, seine Englische Woche aber erst mit der Partie am kommenden Mittwoch, 22. August, beim ESC Rellinghausen, haben wird.

Gefeiert hat am Sonntag allerdings nur der SV Sonsbeck, der sich mit 2:0 beim VfL Rhede durchsetzte. Aufsteiger GSV Moers unterlag dem ESC Rellinghausen mit 0:2. Der SV Scherpenberg hatte mit dem 1:7 dafür gesorgt, dass der erste Tabellenführer der Gruppe 2 SV Burgaltendorf heißt.

Nach der 2:7-Auswärtsniederlage der Moerser im letzten Spiel der vergangenen Saison bei der Spvgg. Sterkrade-Nord bleibt zu hoffen, dass das Team aus dem Wäldchen keine Negativserie hinlegt. Doch der SV Scherpenberg hat heute Abend, 20 Uhr, ein Heimspiel. Allerdings gegen den FC Kray, der als Oberliga-Absteiger in seiner ersten Landesliga-Saison als Aufstiegsfavorit gehandelt wird. Kaum vorstellbar, dass Kray länger als nötig in dieser Klasse kicken möchte. Die Blickrichtung geht jedenfalls woanders hin. Kray hat gegen Klosterhardt mit 6:1 gewonnen und steht auf Platz zwei. Dem SV Scherpenberg kann heute eigentlich nur ein Sieg helfen, damit der Saisonstart als Unfall abgehakt werden kann. „Das wird gegen Kray sehr schwer. Wir wissen, welche Qualität in der Mannschaft steckt“, so Scherpenbergs Trainer Sezgin Demirci. „Wir haben die Niederlage aufgearbeitet und müssen uns jetzt aufrichten. Doch wird uns gegen Kray wohl Nico Frömmgen fehlen. Er hat sich gegen Burgaltendorf bei einem Zweikampf unglücklich eine Sprunggelenkverletzung zugezogen und wurde mit dem Krankenwagen abgeholt.“ Auch David Vogel ist angeschlagen. Sein Einsatz bleibt fraglich. Dagegen ist Pascal Schmidt aus dem Urlaub zurück und wird der Mannschaft sicherlich helfen können und mehr Stabilität bringen.

Ebenfalls heute um 20 Uhr tritt der GSV Moers bei den Sportfreunden Königshardt an. Der Gastgeber hat sich bei der Spvgg. Sterkrade-Nord eine 1:3-Niederlage eingefangen und möchte, genau wie die Grafschafter, nicht mit zwei Niederlagen in die Saison taumeln. GSV-Trainer Thorsten Schikofsky ist dennoch entspannt. Kann er auch sein. Immerhin sind André Hecker und Marc-Andre Debernitz aus dem Urlaub zurück. „Die werden unserer Offensivabteilung prima helfen“, sagt der Coach. Jedoch muss der Trainer mit Fabian Hastedt aller Wahrscheinlichkeit nach seinen Mannschaftskapitän ersetzen. Hastedt hat sich gegen Rellinghausen im ersten Heimspiel verletzt, sein Einsatz heute ist fraglich. Der GSV-Trainer möchte trotzdem mit seinem Team möglichst drei Punkte aus Königshardt mitnehmen. Damit wäre der Start in die Landesliga durchaus gelungen.

Diese Sorgen hat der SV Sonsbeck heute Abend nicht. Das Team steht nicht so sehr unter Druck. „Wir sind momentan der beste Landesligist im Fußballkreis Moers“, sagt Sonsbecks Trainer Thomas von Kuczkowski. Der Saisonstart ist für ihn und seine Mannschaft schlichtweg geglückt. Der VfL Rhede gehört in aller Regel nicht zur Laufkundschaft in der Liga. Doch jetzt steht im ersten Heimspiel der Saison an der Balberger Straße prompt das Derby gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter auf dem Programm. Anstoß im Willy-Lemkens-Sportpark ist um 19.30 Uhr. „Wir sind erst mal zum regenerieren in die Eistonne gegangen“, so von Kuczkowski. Und zum Erfolg in Rhede sagt er, dass seine Mannschaft „die taktische Disziplin und gute Ordnung“ umgesetzt habe. Mit dieser Einstellung kann sich der SVS-Coach auch vorstellen, gegen Hö.-Nie. Punkte zu holen. Obgleich er zugeben muss, dass er einen „unbekannten Gegner“ erwartet.

Das Team von Trainer Georg Mewes, der auch eine Vergangenheit beim SVS hat, ist runderneuert. Und es kommt ebenfalls mit dem guten Gefühl eines 2:0-Auftaktsieges zum SVS. Die drei Punkte wurden allerdings auf heimischem Platz gegen den PSV Wesel erzielt. Mal schauen, was die Mewes-Elf auswärts kann. „Wir wollen unseren Zuschauern auf jeden Fall etwas bieten“, sagt Thomas von Kuczkowski. Es kann aber sein, dass er Jannis Pütz ersetzen muss.