SV Neukirchen verliert beim Meisterschafts-Favoriten nur knapp

Handball : SV Neukirchen verliert beim Meisterschafts-Favoriten nur knapp

Der Handball-Oberligist verliert trotz einer sehr ansprechenden Leistung bei der ambitionierten HG Remscheid letztlich mit 26:28.

(rk) Es hat nicht viel gefehlt, dann wäre den Oberliga-Handballern des SV Neukirchen eine echte Adventsüberraschung geglückt. Die Wetteborn-Schützlinge präsentierten sich zum Jahresabschluss noch einmal von ihrer besten Seite, unterlagen aber nach großem Kampf beim Meisterschaftsmitfavoriten HG Remscheid mit 26:28 (11:13).

Die Gäste leisteten sich eine leicht schläfrige Anfangsphase (1:4). Aber schnell wurden die nötigen Energien freigesetzt. In der Defensive ging es fortan aufmerksam zur Sache. Die 6:0-Formation präsentierte sich stabil, setzte auch immer mal wieder Nadelstiche in Form einer unregelmäßigen Manndeckung gegen HG-Rückraum-Ass Michael Heimansfeld. Neukirchen wurde in seinem Auftritt immer sicherer. Die Angriffe wurden geschickt vorgetragen, und von allen Positionen konnte Druck aufgebaut werden. Mehrfach konnte dabei auch schön für die Außen abgeräumt werden. Die Gäste überraschten mit ihrer erfrischenden Art und Weise, glichen zum 7:7 (15.) aus. Die Partie erreichte in den weiteren Minuten bis zum Pausenpfiff ein sehenswertes Niveau.

Und die zweiten 30 Minuten sollten nichts von der zuvor gesehenen Attraktivität verlieren. Im Gegenteil: Beide Kontrahenten zogen weiterhin am „Kabel“ und ließen nicht locker. Das Kellerkind aus Neukirchen verlangte seinem Partner alles ab. Meisterschaftsaspirant Remscheid musste sein Stammpersonal länger spielen lassen, als es den Gastgebern lieb war. Die Gäste ließen sich aufgrund der überragenden Kampfkraft und der genau so starken Moral nie abschütteln (19:19/25:24). Letztendlich waren es Kleinigkeiten oder auch das Quäntchen Glück, weshalb Remscheid knapp die Nase vorn hatte.

„Trotz der Niederlage: Was meine Mannschaft hier bei dem Top-Klub aus Remscheid abgeliefert hat, war eine erstklassige Leistung“, betonte SVN-Trainer Christian Wetteborn. „Daher bin ich richtig zufrieden.“

SVN: Behmer 9/7, Peich 9, Fietze 2, Bartnik 2, Kaplanek 1, Beutelt 1, Kühn 1, Tebart 1. MB

(rk)
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