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Lokalsport: Sonsbecker Nullnummer als Mutmacher

Lokalsport : Sonsbecker Nullnummer als Mutmacher

Fußball-Landesliga: Gegen den FSV Duisburg präsentiert sich das Abel-Team mit Einsatz und Willen.

Nach einer unterhaltsamen Schlussphase hat der SV Sonsbeck mit einer Nullnummer gegen den FSV Duisburg den heimischen Kunstrasen verlassen. Damit bleiben die Rot-Weißen in der Fußball-Landesliga auf dem elften Rang.

Trotz Überzahl ab der 63. Minute reichte es nicht zu einem Treffer. Trainer Günter Abel war mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. "Wir hätten schon gerne gewonnen. Aber man muss auch ganz klar sagen, dass der FSV keine Laufkundschaft ist. Die haben den Anspruch, ganz oben mitzuspielen und haben eine starke Truppe", sagte der Coach, der diesmal mit der Einstellung, dem Einsatz und Willen seiner Akteure einverstanden war. "Die Jungs hatten eine ganz andere Körpersprache gezeigt."

Unter der Woche hatten sich Abel sowie Guido Lohmann, der Sportliche Leiter, die Mannschaft in einer Fehleranalyse zur Brust genommen. Ihre Worte fanden Gehör, denn der Gastgeber setzte die Vorgaben zu 100 Prozent um. "Das war eine tolle Reaktion von der Mannschaft. Sie hat gefightet und gezeigt, dass jeder Spieler will. Lediglich das Tor fehlte", meinte Lohmann.

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Den Gästen gehörte die erste Chance (6.). Nach einem Freistoß von Edin Husic klärte Lukas Vengels vor dem einschussbereiten Ali Basaran. Der SVS tauchte erst in der zwölften Minute gefährlich vor dem Duisburger Gehäuse auf. Niklas Maas verpasste eine Hereingabe von Robin Schoofs. Anschließend vergaben Luca Terfloth (23.) sowie Maas (25.) eine Doppel-Chance. Auf der anderen Seite scheiterte Kaan Akkus (34.) am stark spielenden Georgios Efhimiou, der überraschend nach auskurierter Verletzung von Beginn an in der Innenverteidigung zum Zug kam.

Für Abel gab's keinen Grund zum Wechseln. Seine Elf präsentierte sich gut sortiert und ließ im 4-3-3- System hinten nicht viel anbrennen. Allerdings: In der 59. Minute setzte Ibrahim Bulut einen Kopfball knapp neben das Tor. Da hatte der SVS Glück. In der 67. Minute verabschiedete sich der Duisburger Akkus wegen wiederholten Foulspiels mit der Gelb-Roten Karte. In Überzahl hatten die Hausherren mehr Spielanteile. Aber Sonsbeck schaffte es auch dann nicht, die Offensive um Danny Rankl gefährlich in Szene zu setzen. Der letzte Pass fand keinen Abnehmer. In der 75. Minute scheiterte Abel mit einem strammen Schuss am Aluminium. Terfloth fand seinen Meister in Keeper Marian Ograjensek, der seinen Distanzschuss gerade noch über die Latte lenkte. Somit blieb's beim 0:0. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir können mit breiter Brust nach Kleve fahren", so Lohmann.

SV Sonsbeck: Weichelt; Schoofs, Efthimiou, Vengels, Prause, Terfloth, Schmitz, Kremer, Abel, Maas (73. Hayami), Rankl.

(RP)