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Handball: Seit Mitte November ohne jedes Erfolgserlebnis

Handball : Seit Mitte November ohne jedes Erfolgserlebnis

Der Absturz des Handball-Oberligisten TV Kapellen hat in den letzten Wochen geradezu dramatische Züge angenommen. Der Mannschaft steht das Wasser bis zum Hals.

Ihr letztes Erfolgserlebnis verzeichneten die Moerser am 15. November, als sie den Turnerbund Wülfrath mit 32:29 besiegten; danach folgten sechs Niederlagen.

Morgen (ausnahmsweise am Freitag) geht's für die Schützlinge von Trainer Dirk Wolf schon fast ums nackte Überleben, wenn sie den ebenfalls abstiegsbedrohten TV Ratingen empfangen, bei dem sie in der Hinrunde mit 27:30 unterlagen. Bei einer weiteren Niederlage müssen die Verantwortlichen wohl anfangen, für die Verbandsliga zu planen.

Wolf benötigt also keine hellseherischen Fähigkeiten, wenn er von einem äußerst wichtigen Spiel für seine Mannschaft spricht. "Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren, müssen also gewinnen", betont er. "Und ich bin davon überzeugt, dass wir es auch können. Notfalls müssen wir das Glück eben zwingen."

Wichtige Faktoren sind, dass die Gastgeber einen klaren Kopf bewahren, insbesondere dann, wenn es um den Abschluss geht. Denn in den zurück liegenden Punktspielen wurden viel zu viele Chancen sträflich leichtfertig vergeben. Die Angriffsqualitäten ihres Haupt-Torschützen Christian Lange und die Tatsache, dass Neuzugang Michael Schubert der Abwehr größere Stabilität verleihen kann, das sind Pluspunkte, die der TVK in die Waagschale werfen muss.

Die Partie musste vom sonst üblichen Termin (Sonntagmorgen) vorgezogen werden, weil die Sporthalle des Henri-Guidet-Zentrums durch eine Karnevalsveranstaltung belegt ist.

(RP)