Lokalsport: Schwafheim beendet schwarze Serie

Lokalsport : Schwafheim beendet schwarze Serie

Fußball-Landesliga: Nach acht Niederlagen in Folge gewinnt das Team von Trainer Ralf Gemmer ausgerechnet im Derby mit 1:0 gegen den Stadtrivalen VfL Repelen. Das Tor des Tages erzielt der Ex-Repelener Arne Becker in der 81. Minute.

Der SV Schwafheim kann doch noch gewinnen: Nach acht Niederlagen in Folge hat sich der bisherige Tabellenletzte der Fußball-Landesliga gestern Abend mit einem 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den VfL Repelen im Abstiegskampf zurück gemeldet. Damit sprang der SVS auf den drittletzten Platz.

Im Lokalderby zwischen den beiden angriffsschwächsten Teams der Liga gab es während der ersten 45 Minuten nur eine echte Torchance zu sehen. Die Gastgeber hatten in der 42. Minute nach einem Eckball die Chance zur Führung, brachten den Ball aber bei gleich drei Versuchen "aus dem Gewühl" nicht im VfL-Tor unter.

Nach Wiederanpfiff hätten dann beinahe die Gäste gejubelt, als Furkan Celik von der Strafraumgrenze abzog. Sein Schuss wurde immer länger, doch der Innenpfosten rettete für SVS-Keeper Tobias Prigge (51.). Das war es dann aber schon wieder mit nennenswerten Aktionen der Repelener, die sich fortan den Schneid abkaufen ließen und mit ihrer passiven Gangart Schwafheim stark machten. Nachdem sich Yuto Kizaki bei einem langen Ball verschätzt hatte, brachte Stefan Schindler aber frei stehend nur eine harmlose Rückgabe zustande (58.). Dann zielte Lars Drausche nach einem Freistoß aus halblinker Position knapp rechts am VfL-Tor vorbei (70.), und nach Danilo Gazijas Direktabnahme musste sich Repelens Keeper Robin Bertok strecken, um den Ball noch über die Latte zu lenken (74.). Das Tor des Tages erzielte dann der Ex-Repelener Arne Becker, der erst in der Winterpause nach Schwafheim gewechselt ist. Wobei das "halbe Tor" Manfred Wranik gehörte. Der Routinier zog von der rechten Seite quer in den VfL-Strafraum und ließ mehrere Gegenspieler stehen, die nur zaghafte Klärungsversuche unternahmen. Dann hatte Wranik das Auge für seinen frei stehenden Teamkollegen, und Becker brachte den Ball aus kurzer Distanz im Tor unter (81.). Anschließend wurde Repelen nur noch bei einem Freistoß von Can Gülkan (86.) gefährlich.

SVS: Prigge, Drauschke (90. L. Dickmann), Kocaoglu, M. Bodden, Gazija, Saljiji (46. Dönmez), Riad, Becker, Wranik (89. Findiklar), Schindler, K. Bodden.

VfL: Bertok, K. Etuk, Maciejewski, Nowicki, Pehla (84. Terasa), Brempong, Alemdar (79. Gülkan), Ameti, Ait Dada (73. B. Etuk), Kizaki, Celik.

(RP)
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