Scherpenberg punktet nach 0:3-Rückstand

Fußball : Scherpenberg punktet nach 0:3-Rückstand

Fußball: In der Pause der Begegnung in Frohnhausen findet Trainer Demirci die passenden Worte.

. Dreimal mussten die Landesliga-Fußballer des SV Scherpenberg an den ersten drei Spieltagen gegen Essener Teams antreten. Auch im dritten Anlauf gab es keinen Sieg, aber nach dem 1:7 in Burgaltendorf und dem 1:2 am vergangenen Mittwoch gegen den FC Kray nun mit dem 4:4 (1:3) beim VfB Frohnhausen wenigstens den ersten Punkt der Saison. Doch trotz des Zählers rangieren die Scherpenberger nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz.

Auf der Helmut-Rahn-Sportanlage in Frohnhausen gab es eine torreiche Begegnung, bei der es zur Halbzeit schon nach einem klaren Sieger aussah. Der VfB führte schon nach 32 Minuten mit 3:0. Kevin Zamkiewicz sorgte für das 2:0 (7., 17. Minute). Als dann Özgür Akcapinar das 3:0 (32.) gelang, schien die Partie gelaufen. Die Scherpenberger spielten pomadig, verschliefen den ersten Durchgang völlig. Nichts lief bei den Moerser Gästen. Fronhausen bestimmte dagegen das Tempo und Spiel. Doch Maximilian Stellmach sorgte in der 41. Minute durch den 1:3-Anschlusstreffer mit der ersten SVS-Chance für ein wenig Hoffnung.

„Die erste Halbzeit war genauso schlecht wie vor einer Woche in Burgaltendorf“, fand Trainer Sezgin Demirci in der Halbzeitpause wohl die richtigen Worte. „In den zweiten 45 Minuten hat meine Mannschaft endlich gezeigt, was sie kann. Und sie hat zudem eine tolle Moral beiesen.“

El Houcine Bougjdi traf in der 52. Minute schnell zum 2:3 und nun warf das Demirci-Team alles nach vorne. Doch zunächst mussten sie noch den dritten Treffer von Zamkiewicz in der 56. Minute zum 2:4 hinnehmen. Das spornte die Scherpenberger aber nochmals an, sie ließen jetzt nicht locker. Stellmach startete mit seinem 3:4 in der 70. Minute die tolle Schlussoffensive der Gäste. Die Aufholjagd wurde schließlich mit dem 4:4, erneut durch Bougjdi, in der 82. Minute, belohnt. In den Schlussminuten hatten die Scherpenberger sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, aber der wollte schließlich nicht mehr fallen.

„Mit dem einen Punkt haben wir das Minium geholt. Hätten wir die erste Halbzeit nicht verschlafen, wäre ein Sieg für uns herausgesprungen“, so Demirci abschließend. „Aber so bin ich natürlich froh, dass wir den einen Zähler noch mitgenommen haben. Jetzt soll gegen Blau-Gelb Überruhr endlich der erste Dreier her.“

SV Scherpenberg: Prigge, Terzi, Sendag, Stellmach, Annachat (90. Tamba), Borstelmann, Vogel, Sogolj (63. Sendag), El Houcine Bougjdi, Uzun (46. Alaz), Schmidt.

(zak)