Lokalsport: Scherpenberg ganz locker und souverän

Lokalsport : Scherpenberg ganz locker und souverän

Fußball-Niederrheinpokal: Landesliga-Aufsteiger SV Scherpenberg hat keine Mühe, die zweite Runde zu erreichen. Bei der Spvg. Solingen-Wald gibt es einen nie gefährdeten 8:2-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Kay Bartkowiak.

Mit einer ganz souveränen Leistung ist der Fußball-Landesligist SV Scherpenberg gestern in die zweite Runde des Niederrheinpokal-Wettbewerbs eingezogen. Beim Bezirksligisten 1. Spvg. Solingen-Wald setzte sich die Mannschaft von Trainer Kay Bartkowiak mit 8:2 (2:1) durch.

Der SVS erwischte einen Start nach Maß, denn schon in der 8. Minute gelang Deldar Zakholy nach einem Pass von Kapitän Yasin Duman das 1:0. "Wir haben uns vor der Pause das Leben schwer gemacht", war Kay Bartkowiak nicht ganz einverstanden mit dem Auftritt seiner Elf. "Solingen hatte drei Torchancen, und alle entstanden durch verunglückte Rückpässe von uns." Einer dieser Patzer brachte der Spielvereinigung einen Eckball ein, den Pascal Magner per Kopf zum 1:1 nutzte (24.). Immerhin fand Scherpenberg die richtige Antwort, denn im Gegenzug markierte Paul Haag nach Vorarbeit von Almir Sogolj das 2:1 (26.).

"In der zweiten Hälfte haben wir mehr Pressing gespielt und früher gestört. Damit kam Solingen nicht klar", berichtete Kay Bartkowiak weiter. Haag verlängerte einen Eckball per Kopf, Ali Yavuz stand am zweiten Pfosten und drückte den Ball zum 3:1 über die Linie (54.). Und der SVS zog weiter davon: Nach einer verunglückten Abwehr von Solingens Torwart stand Sogolj richtig und hob den Ball aus 40 Metern Torentfernung zum 4:1 ins Ziel (56.). Hari Coric traf mit einem Freistoß die Querlatte, bevor Ercan Sendag den Abpraller zum 5:1 verwandelte (64.). Auch den nächsten Treffer legte Coric auf, dieses Mal für Maximilian Stellmach (77.). Dann schlug Sogolj noch zweimal zu: Erst traf er mit einem satten Schuss, dann war er mit einem Kopfball nach Flanke von Meik Kuta zum 8:1 erfolgreich (88.). Mit dem Schlusspfiff betrieb Kevin Kluthe "Ergebniskosmetik" für die Gastgeber.

"Die Jungs haben sich sehr gut bewegt, das war eine starke Einheit. Damit fühlen wir uns gewappnet für den Ligastart", freute sich Kay Bartkowiak über das Weiterkommen. "Jetzt wünschen wir uns Hamborn 07 als Gegner in der zweiten Runde", fügte der Coach an.

Kleiner Wermutstropfen war die Verletzung von Naldo Franke, der mit einem ausgekugelten Finger zur Behandlung ins Krankenhaus musste.

(RP)
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