Lokalsport: Scherpenberg empfängt Sonsbeck

Lokalsport : Scherpenberg empfängt Sonsbeck

Trainer Kay Bartkowiak wird mit seiner Elf voll auf Sieg spielen. Er peilt die zehn Punkte an.

Jubel und Enttäuschung lagen jetzt dicht beieinander. Für die beiden Landesliga-Fußball-Teams des SV Scherpenberg und SV Sonsbeck. Allerdings ging es da für die beiden Teams nicht um Punkte, sondern um den Einzug in das Achtelfinales des "Niederrheinpokals." Und währen die Scherpenberger sich überraschend mit 1:0 gegen den Oberligisten SSVg. Velbert durchsetzen konnten, verloren die Sonsbecker recht unglücklich mit 1:3 gegen die ebenfalls in der Oberliga kickende Elf des VfR Fischeln und sind ausgeschieden.

Aus diesem Grund findet das für den vergangenen Samstag vorgesehene Lokalderby zwischen den beiden SVS-Teams erst heute um 20 Uhr im "Wäldchen" statt. Scherpenbergs Coach Kay Bartkowiak hofft natürlich darauf, dass seine Spieler die Euphorie vom Pokalsieg mit in die heutige Partie nehmen können: "Das hat uns natürlich noch einmal einen Schub an Selbstvertrauen gegeben. Wenn das Wetter mitspielt, hoffen wir auf rund 700 ZuschauerDas würde dem Spiel eine tolle Atmosphäre verleihen."

Bartkowiak wird mit seiner Elf auch voll auf Sieg spielen, peilt die zehn Punkte an. "Wenn uns ein Dreier gelingt, dann haben wir nach den ersten fünf Spielen als Neuling eine tolle Ausbeute eingefahren. Aber leicht wird das gegen Sonsbeck sicher nicht, wenn sie auch bisher erst einmal gewinnen konnten." Das war vor gut einer Woche, als die Rot-Weißen den FC Kray mit 4:3 besiegen konnten, dabei ihren Torjäger Danny Rankl aber durch eine Rote Karte verloren haben. Und Bartkowiak macht auch keinen Hehl daraus, dass ihm das entgegen kommt: "Natürlich ist Danny Rankl schwer auszuschalten, deshalb habe ich da seine Sorge weniger. Aber die Sonsbecker verfügen schon über eine spielstarke, kompakte Mannschaft, die jeden Gegner schlagen kann." Das ihm Danny Rankl fehlt, das unterstreicht Sonsbecks Coach Günter Abel dann auch prompt: "Das ist schon ein herber Verlust. Zumal auch noch Felix Terlinden, der in der vergangenen Saison auch 14 Tore erzielt hat, nicht mitwirken kann. Damit fehlt uns vorne ein echter Vollstrecker." Doch Scherpenbergs Bartkowiak ist auch sicher, dass seine Spieler individuell einen Tick stärker sind: "Ich hoffe, dass das für uns am Ende auch den Ausschlag geben wird."

Verzichten muss der Scherpenberger Coach heute auf Naldo Franke, der berufsbedingt in Hamburg weilt und so auf keinen Fall mitwirken kann. "Abwarten müssen wir auch bei Yassin Bougjdi, der sich im Pokalspiel am Knöchel verletzt hat. Zudem befindet sich Sebastian Schulz noch im Urlaub und Ozan Sengül ist gesperrt." Der Einsatz von Ercan Aydogmus verzögert sich indes noch ein wenig. Da ist Bartkowiak aber sicher, dass es in ein, zwei Wochen mit dem ersten Einsatz klappen könnte.

(RP)
Mehr von RP ONLINE