Fußball: Repelen will in Straelen einen "Dreier"

Fußball : Repelen will in Straelen einen "Dreier"

Der Moerser Fußball-Landesligist will mit einem Sieg den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen. Der VfL kann mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone in die letzten fünf Saisonspiele gehen.

Die Topspielwochen sind für Fußball-Landesligist VfL Repelen (10. Platz, 37 Punkte, 35:35 Tore) beendet. Und mit zwei Punkten aus den drei Partien gegen die Spitzenmannschaften vom FSV Duisburg, 1. FC Kleve und VfB Homberg hat sich die Mannschaft von Trainer Sascha Weyen mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. So kann der VfL immer noch mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone in die letzten fünf Saisonspiele gehen. "Die Jungs haben das mehr als nur gut gemacht", blickt Weyen auf die vergangenen Auftritte seiner ersatzgeschwächten Elf zurück. Das war aber auch nötig, wie der Coach betont: "Schließlich haben auch unsere Konkurrenten aus St. Tönis und Odenkirchen überraschend gepunktet. Dadurch standen wir in diesen Spielen schon ein wenig unter Zugzwang."

Als nächste Aufgabe steht am Sonntag um 15 Uhr das Gastspiel beim Tabellennachbarn SV Straelen (11., 36, 52:55) auf dem Programm. "Endlich mal ein normaler Gegner", könnte man also meinen.

Aber Weyen relativiert: "Welcher Gegner ist für uns schon normal in dieser Liga? Wir haben schließlich schon gegen die Topteams gepunktet, aber genau so auch schon gegen abstiegsbedrohte Mannschaften verloren. Es kann für uns so oder so laufen." Trotzdem ist der Trainer nicht nur angesichts der Eindrücke aus dem Hinspiel gegen Straelen, das 1:1 endete, zuversichtlich: "Da ist auf jeden Fall etwas für uns drin." Nach seiner Rechnung fehlen noch drei Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt, und die will er am liebsten schnellstmöglich einfahren. "Und wenn wir dann am Saisonende über dem Strich stehen, haben wir unser Ziel erreicht." Auch wenn Jannik Rzyski und Demir Bojic am vergangenen Wochenende ihre Sperren abgesessen haben, entspannt sich die personelle Situation beim VfL noch nicht wirklich. Angreifer Naser Ameti hat zwar gegen Homberg zuletzt einen neuen Anlauf genommen, muss nun aber wieder passen. Mittlerweile wurde bei ihm eine Knochenhautentzündung als Grund seiner langfristigen Beschwerden festgestellt. Lewis Brempong muss wegen muskulärer Probleme weiter pausieren, Nico Pehla setzt wegen anstehender Prüfungen aus. Christian Skerwiderski ist jetzt im Urlaub. Patrick Wafo könnte nach seinem Kurzeinsatz gegen Homberg wieder im Kader sein, und auch bei Marvin Schweers besteht eine kleine Chance auf seine Rückkehr in den Kader.

"Insgesamt kommen wir inklusive Torhütern vielleicht auf 16 Mann", rechnet Sascha Weyen vor. "Das ist ärgerlich, aber solche Probleme gehören auch dazu. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen."

(RP)