Lokalsport: Repelen verpasst die Überraschung

Lokalsport : Repelen verpasst die Überraschung

Fußball-Landesliga: Das 0:2 der Weyen-Mannschaft beim FSV Duisburg geht aus der Sicht des Trainers in Ordnung.

Zum Auftakt der "Top-Spiel-Serie" gegen die ersten Drei der Tabelle hat Fußball-Landesligist VfL Repelen gestern Abend eine Überraschung verpasst. Beim FSV Duisburg unterlag das Team von Trainer Sascha Weyen mit 0:2 (0:1). Die Duisburger setzten damit ihre beeindruckende Erfolgsserie, die sie bis auf Rang zwei der Tabelle geführt hat, mit ihrem siebten Sieg in Folge fort. Für den VfL war es dagegen die zweite Niederlage in Folge.

Kurz vor dem Anpfiff mussten die ohnehin ersatzgeschwächten Gäste einen weiteren Ausfall verkraften, denn Yassin Ait Dada schaffte es aus beruflichen Gründen nicht rechtzeitig zum Platz. "Dadurch fehlte uns im Angriff die nötige Durchschlagskraft und wir hatten zu wenig Entlastung", resümierte Sascha Weyen. Über die gesamte Distanz hatten wir keine einzige klare Torchance gegen einen guten, aber nicht überragenden Gegner. Unter dem Strich ist unsere Niederlage schon verdient."

Der FSV ging nach einem Eckball in Führung, als Torschütze Joel Schoof Repelens ansonsten starken, in dieser Szene aber schlecht postierten Oguzhan Alemdar übersprang und einköpfte (12. Minute). "Danach haben wir so gestanden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir haben die Räume eng gemacht und Duisburg zu vielen langen Bällen gezwungen. Der Gegner hatte zwar 75 Prozent Ballbesitz, aber nur wenige zwingende Torchancen", analysierte Weyen das weitere Geschehen.

Dennoch fiel in der zweiten Hälfte schnell die Vorentscheidung: Bora Karadag setzte zu einem Fernschuss aus etwa 30 Metern Torentfernung an, und sein Flatterball senkte sich hinter Robin Bertok ins Tor (52.). "Bei 99 von 100 Versuchen hält er den Ball", fand Weyen auch diese Aktion unglücklich.

Weil die Gastgeber mit dem beruhigenden 2:0 im Rücken das Tempo etwas drosselten, konnte der VfL Repelen in der verbleibenden Spieldauer zwar optisch etwas besser aussehen, mehr als zwei halbwegs gelungene Angriffe über Enes Balci und Tobias Meier gelang den Moerser Vorstädtern allerdings nicht mehr.

(RP)