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Lokalsport: Rekordsumme für die "Lebenshilfe"

Lokalsport : Rekordsumme für die "Lebenshilfe"

Benefiz: Für den Spendenmarathon im Moerser Aktiv-Sportpark treten die Teilnehmer um Bürgermeister Christoph Fleischhauer mächtig in die Pedale. Erst fließt der Schweiß, dann das Geld zum Wohl von Moerser Behinderten.

Der Schweiß floss in Strömen. Doch das rückte am Ende völlig ins Hintertreffen, als bekannt wurde, welche Summe beim diesjährigen Spendenmarathon im Moerser Aktiv-Sportpark zusammengekommen ist. Wollten die Organisatoren um Bert Schroer und Beate Hawryluk gemeinsam mit ihrem Team gerne die 3500-Euro-Marke knacken und damit die 3100 Euro aus dem Vorjahr deutlich übertreffen, müssen nun die Grenzen völlig neu gesteckt werden. Satte 4220 Euro fließen an den Verein "Lebenshilfe - Interessengemeinschaft Behinderter Moers". Mit solch einer hohen Summe hatte im Vorfeld niemand der Beteiligten zu rechnen gewagt.

Sie strampelten beim Spendenmarathon für die gute Sache: (von links) Christoph Fleischhauer, Guido Lohmann, Susanne Macal, Uwe Zak, Thorsten Gerecke, Lutz Reimann und Dirk Möwius. Foto: A. Stoffel

Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein, die im Vorfeld einen dicken Spendenscheck beisteuerte, Susanne Macal vom Gabionen-Center Niederrhein, Uwe Zak, Leiter der Lokalsportredaktion, Thorsten Gerecke von der Kamp-Lintforter Druckerei Setpoint Medien sowie der Neukirchen-Vluyner Feuerwehrchef Lutz Reimann strampelten wieder eine Stunde. Das tat auch Dirk Möwius, Lokalchef der RP Geldern, der als Vorsitzender des Lebenshilfe-Vereins den Scheck entgegennahm und mit einigen Mitgliedern und Mitarbeitern des Vereins auch seinen Beitrag auf dem Spinning-Rad leistete. Markus Macal von Alm-Tor musste kurzfristig absagen.

Nachdem alle Beteiligten einmal kräftig durchgeschnauft hatten und wieder Luft bekamen, waren sie sich natürlich sofort einig, dass sie auch im kommenden Jahr ihren Teil zur guten Sache beitragen und wieder mitmachen werden. Auch wenn allen klar war, dass es nun immer schwieriger wird, das Vorjahresergebnis ein weiteres Mal erfolgreich zu toppen.

(RP)