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Reitsport: Reiter testen noch mal die Form

Reitsport : Reiter testen noch mal die Form

Zum Ausklang der Freiluftsaison traf sich die heimische Reitszene noch mal zu einem Turnier auf der Anlage des RV Prinz Friedrich Sigismund von Preußen Neukirchen. Mit 1700 Nennungen war der Ausrichter sehr zufrieden.

Der Reiterverein Prinz Friedrich Sigismund von Preußen Neukirchen verzeichnete 1700 Nennungen — eine stolze Zahl. Eines der letzten Turniere während der "Grünen Saison", also der Freiluftveranstaltungen in der ländlichen Reiterei, findet traditionell auf der Anlage an der Krefelder Straße statt.

"Das wird gern genutzt, um die Form der Pferde ein letztes Mal zu testen, ehe es zurück in die Reithallen geht", sagt Sylvia Reckow-Ohlert, die neu gewählte Pressewartin des Vereins. Hinzu kam noch einmal trockenes Früh-Herbstwetter, so dass die Stimmung unter den Aktiven und zahlreichen Besuchern ausgezeichnet war.

22 Prüfungen von den Einstiegskategorien bis zur Klasse M — in Dressur und Springdisziplinen — bot das Organisationsteam durchgängig an. "Das war in den letzten drei Wochen ein hartes Stück Arbeit für die vielen Leute hinter den Kulissen", erklärte Pressewartin Sylvia Reckow-Ohlert. "Wenn da nicht alle an einem Strang gezogen hätten, dann wäre es kritisch geworden." Damit sprach sie die jüngste Umbesetzung im Vorstand des Vereins an. Das Team um die neue erste Vorsitzende Silke Gentzel ist nämlich erst seit kurzer Zeit im Amt. Im Rahmen des Herbstturniers wurde die langjährige Geschäftsführerin Ursula Meiß in den "Ruhestand" verabschiedet.

Nach dem Turnier bilanzierte Reckow-Ohlert: "Was wir an diesem Wochenende erleben durften, war eine ganz entspannte Turnieratmosphäre. Unser Turnier war ein voller Erfolg." Sportlich gab es für die Neukirchener einige schöne Leistungen und Resultate, wichtiger aber war den Organisatoren das positive Feedback der Gäste.

Auf der schön gelegenen Anlage gab es einige Höhepunkte: Das Mannschaftsspringen sah eine stark blaublütig geprägte Sieger-Equipe auf dem obersten Treppchen. Almuth, Henriette und Alexandra — allesamt Freiinnen von der Leyen — im Quartett mit Nina Theissen entschieden die Konkurrenz für sich. "Die Fantastischen Vier" nannte das Team sich selbst. Sie gewannen vor dem "A-Team" Kamp II (Christian Landwehrs, Paul Theberath, Michaela Kempken und Daniela Rohde) sowie dem RV Voerde.

Die Springprüfungen der Klasse M entschieden Kira Meissner (RFV Xanten) mit Castello in der ersten Abteilung und Philip Terhoeven-Urselmanns (RFV von Driesen Asperden-Kessel) in der zweiten Abteilung für sich. Hier waren jeweils 300 Euro an Preisgeldern ausgelobt worden. Die Aktiven des ausrichtenden Vereins waren in den schweren Konkurrenzen (noch) nicht wieder vertreten. "Aber wir arbeiten daran, dass das bald wieder der Fall sein wird", versprach Reckow-Ohlert.

(RP/rl)