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Radsport: Rang 13 bei Deutschen Meisterschaften

Radsport : Rang 13 bei Deutschen Meisterschaften

Radsport: Die Vierer-Einradformation des GRMSV Moers qualifizierte sich mit einer guten Leistung für das Finale. Dort zeigten sich wieder einige Wackler und Synchronitätsfehler, die am Ende einige Plätze gekostet haben.

Für die Juniorinnen im 4er- Kunst- und Einradsport des Grafschafter Rad- und Motorsportverein Moers standen jetzt die deutschen Hallenradsport-Meisterschaften auf dem Plan. In zwei Disziplinen hatten sich auch fünf Grafschafter Mädels für dieses nationale Event, das im bayrischen Rimpar veranstaltet wurde, qualifiziert. Beide Teams mussten sich erst einmal über die Bezirks- und Landesmeisterschaften für die beiden Halbfinals qualifizieren, wo schließlich noch einmal die Besten für die deutschen Titelkämpfe ermittelt wurden.

Am ersten Tag musste zuerst die 4er-Kunstradformation mit Jana Tepel Otte, Lina Marcella Beckers, Hannah Kuliga und Franziska Milbrandt auf das Parkett. Von der Schwierigkeit ihrer Übungen alleine, konnten sie sich nicht in der Platzierung verbessern und mussten mit den Fehlern der anderen rechnen. So hieß es erst einmal, das eigene, mit 25 Übungen gespickte Programm, sauber der nationalen Jury vortragen.

Dies gelang den Vieren nicht immer und hier und da gab es auch Punktabzüge bei der Synchronität und Haltung ihrer Darbietungen. Im Endklassement belegten sie den 16. Rang, aber mehr als eine Verbesserung auf Rang 15 wäre an diesem Tag nicht drin gewesen.

Die 4er-Einradformation mit Jana Tepel Otte, Lina Marcella Beckers, Hannah und Rebecca Kuliga war am zweiten Tag an der Reihe. Mit einer absoluten Spitzenleistung qualifizierten sie sich beim Juniormannschafts-Cup für dieses Finale. 17 Plätze hatten die vier Grafschafterinnen in dem Halbfinale gut gemacht und sich zurecht für diese deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Von allen teilnehmenden 15 Einradteams in dieser Disziplin, hatten sie die niedrigste Schwierigkeitspunktzahl eingereicht. Aber für die vier Moerser Sportlerinnen war die Teilnahme schon ein großer Erfolg. Als erstes Quartett in ihrer Kategorie betraten sie die 14 x 11 Meter große Fahrfläche und nun hieß es: Ruhig und konzentriert zu bleiben.

Das ist aber nicht immer so einfach getan wie gesagt, denn die national besetzte Jury wertet jeden kleinsten Fehler ab. Die Einradformation zeigte ihre 23 gemeldeten Übungen in den vorgeschriebenen fünf Minuten, wobei auch hier einige Wackler und Synchronitätsfehler nicht zu übersehen waren. Dennoch waren sie am Ende ihres Programms zufrieden und die mitgereiste Fangemeinde spendete großen Applaus.

Nachdem die Konkurrenz gefahren war, stand schließlich fest, dass sich das Moerser Quartett noch um zwei Platzierungen verbessert haben. Am Ende waren sie stolz über ihren 13. Platz bei diesen deutschen Meisterschaften.

(RP)