Racketlon: Moerser Frank Kleiber wird Dritter bei German Open

Sport am Niederrhein : Racketlon: Frank Kleiber wird Dritter bei German Open

Racketlon Gegen deutlich jüngere Konkurrenz bei den Herren 40+

Es ging nicht mehr. Der Oberschenkel machte dem Mann aus Moers zu schaffen. Frank Kleiber musste passen. So blieb es für den Racketlton-Spieler beim dritten Platz bei den German Open in Nußloch bei Heidelberg. Der Moerser trat im Einzel bei den Senioren 40+ an. Was war passiert?

Im letzten Spiel der Endrunde traf der 57-Jährige auf Anders Fyrst aus Dänemark – mit der Chance auf den Gesamtsieg im Racketlon, das die Teildisziplinen Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis vereint. Kleiber verletzte sich bei einem Ballwechsel. Als die Schmerzen später zu groß wurden, musste er aufgeben.

Zufrieden war Kleiber aber nicht mit dem Turnierverlauf. In der Medaillenrunde musste er zuvor gegen den Hannoveraner Uli Schlepphorst ran. Plötzlich lief aber alles gegen den Moerser. „Ich habe im Squash 16:12 geführt und mache keinen Punkt mehr, und im Tennis stand es 12:10, und danach habe ich auch keinen Punkt mehr gemacht“, so der enttäuschte Kleiber nach dem Turnier. Am Ende unterlag er Schlepphorst mit 21:7, 10:21, 16:21 und 10:21. „Da war wirklich mehr drin.“ Im Feld der neun Spieler, die allesamt jünger als er waren, kam Kleiber souverän durch die erste Runde. Drei Dreiergruppen waren dafür gebildet worden. Der Beste kam jeweils weiter. Kleiber gelang das in seiner Vorrundengruppe B problemlos. Es war nicht der einzige Wettkampf des Moersers. Kleiber ging in Nußloch auch im Herren-B-Doppel an den Start. Der  Moerser spielte hier an der Seite von Wing Fai Tse aus Hongkong.

Im Viertelfinale war für das Duo Endstation, die Konkurrenz dann doch zu stark. Die topgesetzten Bundesliga-Spieler Werner Seel und Andreas Escher (Verein Ballmacht Schwaben) setzten sich mit 7:21, 21:10, 21:16 und 21:10 durch.

Besser lief es dann im Platzierungsmatch, das mit 21:14, 21:13, 10:21 und 18:13 gewonnen werden konnte. Für Frank Kleiber und Wing Fai Tse sprang damit am Ende ein fünfter Platz heraus.

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