Lokalsport: Pokal: Schwafheim muss zu DSV 1900

Lokalsport : Pokal: Schwafheim muss zu DSV 1900

SVS-Trainer Ralf Gemmer ist sich der Ausgangslage nahc der neuerlichen Pleite gegen Repelen bewusst. Und Der Duisburger Sportverein 1900 ist alles andere als Laufkundschaft. Drei Jahre hat er dort in der Bezirksliga gespielt.

Während die beiden Fußball-Landesligisten SV Scherpenberg und SV Sonsbeck an diesem Wochenende in Niederrheinpokal beschäftigt sind, tritt der SV Schwafheim (13. Platz, 4:9-Tore, 3 Punkte) am fünften Spieltag bereits am Samstag, 17 Uhr, beim Duisburger SV 1900 (7., 9:5, 7) an. Und die Moerser Vereine scheinen dem DSV zu liegen. Der VfL Repelen wurde mit einer schlimmen 0:4-Packung nach Hause geschickt, Aufsteiger und selbst ernannter Mitfavorit SV Scherpenberg kassierte am vergangenen Wochenende ein mageres 1:1 im Heimspiel gegen die Duisburger. Und jetzt kommt der SV Schwafheim.

"Das wird schwer", weiß natürlich auch SVS-Trainer Ralf Gemmer. Diese Erkenntnis zieht der 43-Jährige allerdings nicht durch erfolglose Moerser Teams, sondern aus dem Umstand, dass das seine "alte Wirkungsstätte" ist. Drei Jahre hat er dort in der Bezirksliga gespielt. Jahre später war er für weitere drei Jahre beim DSV 1900 im Vorstand und als Trainer aktiv. Bis vor knapp fünf Jahren. DSV-Verteidiger Kevin Kessen hat damals schon da gespielt. Kurzum: Man kennt sich.

Es ist etwas fraglich, ob die Partie gegen den DSV zur rechten Zeit kommt. Nach der dürftigen Leistung und dem 0:2 beim VfL Repelen wäre eine Art Aufbaugegner eigentlich das Richtige. Doch das sind die Gastgeber ganz bestimmt nicht. "Jetzt erwartet aber niemand etwas von uns", versucht Gemmer diesen Umstand für sich zu nutzen, auch wenn seine Mannschaft unter der Woche nicht wirklich gut trainiert hat und sich immer noch die gleichen Schnitzer erlaubt hat, wie gegen Repelen. Und das reicht dem Trainer absolut nicht. "Es ist eines der Spiele, in dem wir nur etwas mitnehmen können, wenn wir alle 100 Prozent geben", nimmt Gemmer sein Team in die Pflicht. Und der Punkt, der vor dem Anpfiff automatisch vergeben ist, würde der Schwafheimer Trainer schon gerne festhalten.

Dafür muss seine Mannschaft aber kräftig zulegen. So wie sie es gegen Viktoria Buchholz gezeigt hat. Darauf sollten die Schwafheimer aufbauen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE