Lokalsport: Planungssicherheit: Abstieg ist fix

Lokalsport : Planungssicherheit: Abstieg ist fix

Fußball-Landesliga: Bei der 0:1-Heimniederlage gegen Arminia Klosterhardt setzt Repelens Trainer Weyen überwiegend auf Spieler, die mit in die Bezirksliga gehen werden. Sie machen ihre Sache gut.

Jetzt hat der VfL Repelen Planungssicherheit: Nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen die DJK Arminia Klosterhardt ist der Landesligist auch rechnerisch abgestiegen.

Wie angekündigt nutzte VfL-Trainer Sascha Weyen das Spiel, um einige personelle Experimente im Hinblick auf die kommende Bezirksliga-Spielzeit vorzunehmen. So rückte der junge Torwart Hendrick Bornschein für Stammkeeper Robin Bertok, der sich im Sommer in Richtung Tönisberg verabschieden wird, zwischen die Pfosten. "Er hat seine Sache gut gemacht, stark mitgespielt und auch einige Chancen entschärft", lobte Weyen den 18-Jährigen. Die neu formierte Repelener Mannschaft machte ihre Sache gut gegen ein Gäste-Team, das sich noch mitten im Abstiegskampf befindet und um jeden Punkt verbissen kämpft. "Es war eine ausgeglichene Begegnung. Unterm Strich ist es sogar besser gelaufen, als ich es erwartet hätte. Wenn am Ende nicht auch der rechnerische Abstieg stehen würde, könnte man heute eigentlich ganz zufrieden sein", sagte Sascha Weyen nach dem Schlusspfiff.

In der ersten Halbzeit hatte er gleich mehrere gute Torchancen für seine Elf gesehen. Als Julius Terasa für Kurt Etuk den Ball zurücklegte, kam dieser aus 15 Metern Torentfernung direkt zum Abschluss, zielte aber einen Tick zu hoch. Kapitän Lewis Brempong wurde kurz darauf von Oguzhan Alemdar mustergültig bedient, traf dann aber bedrängt von DJK-Torwart Tobias Wolff nur das Außennetz. Ebenso knapp scheiterte nach dem Seitenwechsel auch noch einmal Kurt Etuk: Nach einer Flanke von der linken Seite versuchte er es mit einer Direktabnahme, doch wieder ging der Ball ans Außennetz.

"Klosterhardt hatte aber natürlich auch einige gute Chancen", gab Sascha Weyen zu. Unmittelbar vor dem Tor des Tages hätten die Gäste aus Oberhausen schon einen Elfmeter bekommen können, doch Schiedsrichter Jan Hülsemann übersah ein Handspiel von Kurt Etuk. Beim folgenden Eckball waren die Hausherren einen Moment lang unaufmerksam, was Florian Lauer mit einem Kopfball zum einzigen Tor des Tages bestrafte (69.).

"Die Jungs haben heute noch einmal alles gegeben und müssen sich nichts vorwerfen lassen", sagte Sascha Weyen zum Abschluss. "Wir haben heute überwiegend Spieler eingesetzt, die mit uns in die Bezirksliga gehen werden. Dabei gab es einige gute Ansätze, die mich optimistisch in die kommende Saison blicken lassen."

(RP)