Phillip Annandales Einsatz ist fraglich

Lange Reisen sind die Squash-Asse des SC Turnhalle Niederrhein gewohnt. Die Teams in der Frauen-Bundesliga sind über die komplette Landkarte Deutschlands verteilt.

Da mag es ihnen geradezu als "Katzensprung" vorkommen, wenn sie am Samstag Nachmittag zum SRC Sportpark Hünxe fahren, um dort ihren dritten Tabellenrang zu verteidigen. Leicht favorisiert gehen die Niederrheinerinnen in das rheinische Duell.

Man kennt sich

Im Hinspiel feierte das SCTN-Team einen 3:1-Erfolg über den Aufsteiger. Durchaus möglich, dass es zu denselben Paarungen nun auch im Rückspiel kommt — man kennt sich. An Position eins spielt demnach Simone Korell gegen die Niederländerin Milou van der Heijden.

Sollte Eva Brauckmann von ihrer Rückenverletzung vollständig genesen sein, dürfte auch sie an Position zwei gegen Ann-Christine Filipowski als Favoritin gelten. Franziska Hennes trifft auf die Hünxerin Maren Pisch. Im Hinspiel gab's ein umkämpftes 3:2 für "Franzi". Stephanie Rohe schließlich muss sich mit Jennifer Winkelmann an Position vier auseinander setzen.

Mittlerweile kritisch ist die Situation für die Zweitliga-Männer des SCTN. Da sie am vergangenen Spieltag eine Pause hatten, rutschten sie auf den letzten Tabellenplatz ab. Morgen erwarten sie zum Doppelspieltag den ungeschlagenen Tabellenführer SC Altona und den starken Aufsteiger ST Aplerbeck/Dortmund in der "Turnhalle".

Im Kampf um den Klassenerhalt müssen die Niederrheiner möglicherweise auf ihren "Hoffnungsträger, Neuzugang Phillip Annandale, verzichten. Beruflich verschlug es den 24-jährigen gebürtigen Briten nach Süddeutschland, so dass sein Einsatz in der Rückrunde plötzlich wieder fraglich ist.

Sollte Annandale nicht antreten können, rutschen alle anderen SCTN-Akteure eine Position nach oben. Michael Mühlbacher (Position zwei), Janosch Thäsler (drei) und ein Quartett, das sich um einen Einsatz an Position vier bemüht — Ralf Schubert, Rainer Fuhlhage-Maille, Udo Kahl und Roger Svensson kommen hierfür in Frage — stehen bereit. Die Niederrheiner machen sich auch aufgrund des Heimvorteils durchaus berechtigte Hoffnungen auf zwei Punkte aus den beiden Partien.

(RP)
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