Fußball: Nullnummer in Repelen trotz besserer Chancen für den VfL

Fußball : Nullnummer in Repelen trotz besserer Chancen für den VfL

Der VfL Repelen konnte gestern die Gunst der Stunde nur teilweise nutzen. Gegen eine Rumpfelf des Duisburger SV 1900 war der Fußball-Landesligist zwar auf eigenem Platz die bessere Mannschaft und hatte mehr Torchancen, musste sich am Ende aber mit einem 0:0 begnügen.

Einen Rückschlag gab es für die Hausherren schon vor dem Anpfiff, denn Naser Ameti bekam beim Aufwärmen muskuläre Probleme und musste passen. Für ihn rückte Can Gülkan in die Startformation.

Trotzdem legte der VfL beinahe einen Blitzstart hin. Schon in der dritten Minute tauchte Furkan Celik frei vor Gäste-Keeper Muhammet Sadiklar auf, zielte aber knapp am linken Pfosten vorbei. Die nächste Gelegenheit der Repelener machte dann Sadiklar zunichte: Baran Özcan hatte seinem Gegenspieler Burak Öktem an der Mittellinie den Ball "geklaut" und war dann bis in den Strafraum marschiert, brachte seinen Schuss aber nicht am Duisburger Keeper vorbei (13.). Anschließend verflachte die Partie zwischen zwei defensiv orientierten Mannschaften etwas. Lediglich bei Repelener Standards durch Özcan keimte zweimal Torgefahr auf, aber einmal setzte Tolgahan Vardar seinen Kopfball etwas zu hoch an (36.), und beim zweiten Versuch verfehlten Vardar sowie Mehmet Akdas die Hereingabe am zweiten Pfosten knapp (44.).

Direkt nach Wiederanpfiff musste erstmals VfL-Torwart Robin Bertok eingreifen. Nachdem Lewis Brempong einen Eckball nicht richtig klären konnte, wehrte der Keeper einen Distanzschuss von Duisburgs Johannes Brors ab (47.). Bis auf einen weiteren Schuss von Brors, der links am Tor vorbei ging, gelang dem DSV in der Offensive nichts mehr. Aber auch Repelen hatte kein Glück im Abschluss: Celik schoss aus der Drehung, scheiterte aber an Sadiklar (64.), und der eingewechselte Yassin Ait Dada traf mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze nur den linken Pfosten (82.). "Wir hatten mehr Torchancen, deshalb wäre auch ein Sieg drin gewesen", begann VfL-Coach Sascha Weyen sein Fazit. "Allerdings hatten wir durch den Ausfall von Naser Ameti keine offensive Alternative mehr. Wir wollten am Ende auch nicht zu viel riskieren, der eine Punkt ist auch etwas wert."

VfL: Bertok, Vardar, Nowicki, Akdas, K. Etuk, Brempong, Gülkan, Kizaki (76. Ait Dada), Özcan, B. Etuk, Celik.

(RP)
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