Lokalsport: Neustart beim FC Neukirchen-Vluyn

Lokalsport : Neustart beim FC Neukirchen-Vluyn

Anel Pedljic wird ab dem Sommer neuer Coach. Trainergespann Patrick Baumann und Michael Grintz hört auf.

Am vorletzten Spieltag geht der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga A in die heiße Phase. Fünf Mannschaften kämpfen dabei noch um den Klassenerhalt. Mit dem TuS Preußen Vluyn hat dabei einer der betroffenen Verein zudem nun doch einen Trainerwechsel in der Sommerpause angekündigt.

Patrick Baumann und Michael Grintz haben die Mannschaft bisher als Gespann betreut und im April hatten Verein und Trainerteam sich auch auf eine weitere Zusammenarbeit in der kommenden Saison, dann beim neuen Fusionsklub FC Neukirchen-Vluyn, geeinigt. Nun teilte der Verein aber mit, dass die Zusammenarbeit mit Baumann und Grintz nach der Saison enden wird und Anel Pedljic, einst A-Junioren-Trainer in Vluyn, den Posten übernehmen wird.

In einer offiziellen Vereinsmitteilung erklärte Timo Jogsch: "Vor einigen Woche waren wir mehrheitlich noch der Meinung, dass wir in die erste Saison des neugegründeten FC mit dem bewährten Trainergespann starten sollten." Seitdem seien aber "wichtige Spiele verloren" worden, "leistungsstarke und langjährige ältere" Spieler sowie Michael Grintz haben ihren Abschied im Sommer angekündigt. In der Mitteilung heißt es noch weiter: "Der TuS-Seniorenvorstand und der Vorstand des neuen FC haben gemeinsam und einhellig entschieden, die laufende Saison unter Führung des bisherigen Trainerteams zu Ende zu spielen, dann aber doch einen Neuanfang zu wagen."

Kurioserweise erklärt Vluyns langjähriger Trainer Patrick Baumann aber: "Mir hat das noch keiner mitgeteilt - weder persönlich, noch am Telefon und via Textnachricht." Der Verein hatte Trainerteam und Mannschaft in der vergangenen Woche über die Entscheidung in Kenntnis gesetzt, als Baumann im Urlaub war. Informiert wurde er bisher nur von seinen Trainerkollegen, nicht aber von Vereinsseite.

Auch ansonsten zeigte er sich überrascht: "Der Zeitpunkt ist recht ungewöhnlich. Uns wurde im April fest für die nächste Saison zugesagt. Deswegen hat mich schon verwundert, dass sich das jetzt radikal geändert hat. Wenn das an den schlechten Ergebnissen liegt, muss man ja sagen, dass das ja auch im April bereits so war."

Nach diesen wichtigen Entscheidungen müssen die Vluyner nun aber vor allem sportlich liefern. Morgen empfängt Preußen (14. Platz, 38 Punkte) den Tabellennachbarn SSV Lüttingen (13., 40). Der SSV belegt mit Concordia Ossenberg (12., 41) die ersten beiden Nichtabstiegsplätze. Aber auch Ossenberg hat wie der SSV den Klassenerhalt noch nicht endgültig sicher. Sie treffen in einem weiteren direkten Abstiegsduell auf Borussia Veen (15., 36), die aktuell den Relegationsplatz innehat. Die DJK Lintfort (16., 34) auf dem ersten Abstiegsplatz möchte beim Vorletzten TuS Xanten (17., 23) gewinnen und so die Chance auf den Ligaverbleib wahren.

Entspannt ist die Situation dagegen für Meister VfB Homberg II, für den das Spiel beim SV Orsoy nur noch Schaulaufen ist. Der SV Sonsbeck II ist zu Gast bei der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen und Viktoria Alpen spielt beim ESV Hohenbudberg.

Zudem spielen noch der TuS Asterlagen gegen den SV Millingen, der VfL Rheinhausen gegen den Rumelner TV sowie der TV Asberg und der SV Büderich gegeneinander. Hier geht es aber nur noch um das Prestige.

(RP)
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