Lokalsport: Neukirchen hadert, die Adler jubeln

Lokalsport : Neukirchen hadert, die Adler jubeln

Handball: Das Verbandsliga-Lokalduell nimmt einen einseitigen Verlauf: Gäste aus der Grafenstadt siegen sicher mit 29:23. Damit haben sich die Adler für die 20:32-Hinspiel-Niederlage eindrucksvoll revanchiert.

Da gibt es keine zwei Meinungen: Der hoch verdiente Sieger des Handball-Verbandsliga-Lokalderbys heißt Moerser Adler HSG. Die Spieler von Trainer Dieter Lau gewannen beim SV Neukirchen mit 29:23 (14:8), stellten über die gesamte Spielzeit das bessere Team. Die Adler haben sich somit für die blamable 20:32-Hinspielniederlage gebührend revanchiert.Die Gäste hatten sich sichtlich viel vorgenommen. Die Mannschaft wollte in diesem Duell etwas erreichen, ließ umgehend Taten folgen, von Beginn an mit den nötigen Grundtugenden. Ein Riesenvorteil gegenüber der Konkurrenz: Denn Neukirchen fand überhaupt keinen Zugang zu diesem Lokalderby.

So wie sich die Adler hellwach, frisch und entschlossen präsentierten, so wirkte der SVN sehr phlegmatisch in seinem Auftritt. Den Hausherren fehlte sichtlich die Begeisterung. Die Angriffe wurden nur halbherzig vorgetragen - die Abschlüsse waren dementsprechend schlecht oder oftmals auch unplatziert. Moers schlug aus den vielen Unzulänglichkeiten seines Gegenübers geschickt Kapital und enteilte anfangs sogar bis auf 10:2.

Wären die Gäste in ihrer Vorgehensweise noch konsequenter gewesen: Der SV Neukirchen hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn Moers bis zur Pause noch deutlicher geführt hätte als mit 14:8.

Die zweiten 30 Minuten blieben rar an Höhepunkten.Die Adler stellten weiterhin das bessere Team, aber der Gast tat in letzter Konsequenz nur das Nötigste, um die Partie in Neukirchen leicht und locker über die Bühne zu schaukeln. Das Team überzeugte kollektiv mit so starken Spielern wie Tobias Kokott, Matthias Opper, Christian Lange oder Henrik Bullermann.

Dem SVN fehlten letztendlich die Mittel und Wege, um eine Aufholjagd zu starten. Vieles blieb auch nach dem Seitenwechsel Stückwerk. Wenige Spieler gingen mit breiter Brust voran. Am ehesten waren hier Daniel Peters und - in Hälfte zwei - Jan Roschig zu nennen. SVN: Peters (9), Roschig (7), Behmer (2/1) , Philipp, Bartnik je (2), Miller (1). HSG: Lange (9), Opper (7), Vook (3/2), Bullermann (3), Windrath, Feltgen, Rosendahl (je 2), Sobiech (1).

(RP)
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