Lokalsport: MSC vermisst in Schüttorf seinen "Druckmacher"

Lokalsport : MSC vermisst in Schüttorf seinen "Druckmacher"

Volleyball, 2. Bundesliga: Lukas Schattenberg fällt früh aus. Nur so ist das 0:3 der Moerser Adler zu erklären.

Für den Moerser SC setzte es mit dem 0:3 (18:25, 19:25, 18:25) gegen den FC Schüttorf 09 eine klare Niederlage. Dabei musste Lukas Schattenberg schon früh mit einer Muskelzerrung raus und somit fehlte den "Adlern" ein wichtiger Spieler.

Im ersten Satz lagen die Moerser schnell mit 1:4, und 4:7 zurück. Danach verkürzten sie zwar auf 5:7 und 6:8, doch dann war Schüttorf immer bis zum 20:16 mit vier Punkten vorne. In der Endphase dieses Durchgangs machte das Schattenberg-Team einfach zu viele Fehler, und so ging der Satz deutlich mit 18:25 verloren. Mit einem Aufbäumen des MSC ging es in den zweiten Satz. Die Moerser führten bis zur ersten technischen Auszeit 8:5, es sah gut aus. Doch dann verloren sie wieder den Faden, Schüttorf kam zum 8:8. Nun zogen die Gäste auf 12:9 davon, doch der MSC berappelte sich nochmals, glich zum 12:12 aus. Doch das war es dann auch. Von da an war der FCS wieder spielbestimmend und siegte über 16:13 schließlich mit 25:19.

Nur im ersten Drittel des dritten Durchgangs waren die Moerser wiederum auf Augenhöhe mit dem Gegner. Eine Aufschlagserie von Lenard Exner sorgte zunächst für einen 8:5-Vorsprung. Doch auch hier gab es wieder einen Einbruch. Nach dem 11:11 zogen erneut die Gäste auf und davon und siegten über 13:11, 16:13, 20:15 mit 25:18. Damit kassierten die Moerser eine unerwartet deutliche Niederlage. Allerdings fehlte früh mit Lukas Schattenberg der große "Druckmacher" im Moerser Ensemble. Zudem fehlten mit Oskar Klingner krankheitsbedingt und Henning Hogenacker (Daumenverletzung im Training) zwei weitere wichtige Akteure.

"Unser Spiel war eigentlich von Beginn an durch Unsicherheit bestimmt. Lukas Schattenberg hat uns sehr gefehlt", sagte MSC-Spieler David Seybering. "wir haben einfach zu wenig Druck über Außen gemacht. Auch beim Aufschlag fehlte der nötige Druck. Da war ich auch mit schlechtem Beispiel dabei. Eigentlich hat es in allen Elementen gefehlt."

MSC-Coach Martin Schattenberg meinte nach der Partie: "Eine Ernüchterung war das für uns. Wir haben verdient verloren. Mit den drei Ausfällen fehlte der Druck im Aufschlag und im Angriff. Zudem war die Eigenfehlerquote zu hoch. Das hat uns die Stimmung vermasselt. Zudem fehlten die Optionen und damit auch die Emotionen. Der Gegner hatte immer eine Antwort mehr parat. An unserer verdienten Niederlage gibt es nicht viel zu diskutieren."

MSC: Marek Bender, Lenard Exner, Jonas Hoppe, Niklas Kotte, Moritz Müller, David Seybering, Lukas Schattenberg, Chris Schäperklaus, Philippe Scheiffarth, Andreas Tins, Daniel Wernitz, Trainer: Martin Schattenberg, Co-Trainer: Christian Schmidt.

(RP)
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