Lokalsport: MSC möchte seine Bilanz aufpolieren

Lokalsport : MSC möchte seine Bilanz aufpolieren

Volleyball: In der 2. Bundesliga Nord empfängt der Tabellensiebte am Samstag den SV Lindow-Gransee. Der Moerser Trainer Martin Schattenberg muss auf mehrere Spieler verzichten. Daher hofft er auch auf Unterstützung der Fans.

19 von 24 Saisonspielen sind in der 2. Volleyball-Bundesliga absolviert, und mit elf Siegen sowie 32 Punkten belegt der Moerser SC aktuell den siebten Tabellenplatz. Dem Aufsteiger bleiben auf der Zielgeraden noch drei Heimauftritte und zwei Auswärtsspiele, um seine Bilanz weiter zu verbessern. Am Samstag wartet ab 19 Uhr im heimischen Enni-Sportpark die nächste Aufgabe gegen den SV Lindow-Gransee, der mit zwei Punkten Vorsprung direkt über dem MSC auf Rang sechs liegt.

Beide Kontrahenten kämpfen also im direkten Duell um den Anschluss an das Spitzenquartett. Das Hinspiel verloren die Moerser mit 0:3, wobei es angesichts von zwei Sätzen, die erst in der Verlängerung entschieden wurden, knapp zugegangen war.

Drei Siege fehlen den "Adlern" noch, um auf die gleiche Quote wie in der starken Hinrunde zu kommen. Allerdings sind die Voraussetzungen im Vergleich zur ersten Saisonhälfte schwieriger. Zum einen liegt das daran, dass die Mannschaft von Trainer Martin Schattenberg ihren Gegnern nun bekannt ist und mit ihrer Spielstärke niemanden mehr überraschen kann. Zum anderen konnten die Moerser Neulinge die Hinrunde fast ohne Verletzungen absolvieren, während sie sich aktuell immer wieder mit einem dezimierten Kader "durchschlagen" müssen. Und auch am Samstag wird es wieder Ausfälle auf Seiten des Gastgebers geben.

Ganz sicher nicht dabei sein kann der langzeitverletzte Oskar Klingner. Noch nicht voll belastbar ist Lenard Exner. Vor einer Woche griff er zwar kurzzeitig ins Spielgeschehen ein, kann aber weiterhin nur reduziert trainieren. Dagegen werden Marek Bender, Henning Hogenacker und auch Moritz Müller wohl wieder im Kader stehen. Obwohl er sein Team wohl erneut mit zwei Talenten aus der U18 wird auffüllen müssen, sieht MSC-Coach Martin Schattenberg keinen Grund zum Jammern. Stattdessen freute er sich zuletzt über eine Steigerung seiner Mannschaft, die nach dem heftigen Einbruch beim 1:3 gegen Bocholt vor einer Woche die richtige Reaktion zeigte. Denn beim folgenden 1:3 in Essen stimmten sowohl die kämpferischen als auch die spielerischen Elemente im Spiel des MSC. "Wir hatten in Essen großartige Unterstützung durch unsere mitgereisten Fans", sagt Schattenberg. "Das hat gut getan, und die Mannschaft hat das auch registriert. Wir werden weiter dran ziehen und versuchen, gegen Lindow-Gransee zu punkten." Über die Aufstellung im Heimspiel kann der Trainer im Vorfeld noch nichts Konkretes sagen. "Es ist durchaus möglich, dass nun auch Moritz Liebisch spielen muss. Wir müssen die personelle Situation bis zum Samstag abwarten." Der MSC II empfängt in der Verbandsliga am Samstag um 13 Uhr den SV Bedburg-Hau im Adolfinum Die Bezirksliga-Damen spielen am Sonntag um 13 Uhr beim TV Walsum.

(RP)