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Lokalsport: MSC im ersten Härtetest unterlegen

Lokalsport : MSC im ersten Härtetest unterlegen

In Münster trifft das Schattenberg-Team im Halbfinale auf Ligakonkurrenten USC Braunschweig.

Volleyball-Zweitliga-Aufsteiger Moerser SC testete beim Lambertus Cup in Münster - mit unterschiedlichem Erfolg. Am Ende holte sich die Mannschaft um Trainer Martin Schattenberg Platz drei.

Mit zwei 2:0-Erfolgen - (25:10, 25:16) gegen Regionalligist BW Aasee und (25:22, 25:15) gegen Drittligist TuS Mondorf - wartete im Halbfinale mit Zweitligist USC Braunschweig der erste Härtetest auf die Moerser "Adler". Der MSC unterlag mit 1:2 (20:25, 25:15, 17:19) und stand "nur" noch im kleinen Finale, wo erneut Mondorf wartete. Moers wurde mit 2:0 (25:22, 28:26) Dritter.

An den Timmendorfer Strand

Martin Schattenberg startete gegen Aasee mit Jonas Hoppe, Lenard Exner, David Seybering, Andreas Tins, Lukas Schattenberg, Daniel Wernitz und Libero Philippe Scheiffarth. Im überlegen geführten Spiel brachte der MSC-Coach noch Niklas Kotte, Chris Schäperklaus, Andreas Tins, Oskar Klingner, Moritz Müller und Daniel Wernitz - ohne die Kontrolle zu verlieren. Ähnlich sah es gegen Mondorf aus, denn alle Spieler sollten möglichst gleiche Spielanteile bekommen.

Nach diesem Spiel fuhr Daniel Wernitz zum Beachvolleyball-Training nach Köln. Tritt er doch mit Partner Benny Nibbrig bei der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand an - wo er auch auf den Moerser Weltklassecoach Jürgen Wagner treffen kann. Martin Schattenberg fehlten nun in der Annahme Alternativen. Gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig spürten die "Adler" erstmals Druck im Turnier. Über 3:6 und 5:12 gewann der Ligakonkurrent die Oberhand. Moers haderte mit den Aufschlägen, der Annahme und der Abwehr. Umstände, die der Gegner knallhart ausnutzte, obwohl er bei eigener 15:7-Führung schon vier Aufschlagfehler beigesteuert hatte.

Doch Moers bekrabbelte sich, führte im zweiten Satz schon mit 3:0, muss aber immer wieder den Ausgleich hinnehmen (6:6). Doch über 9:6 und 16:8 brachten sich die Moerser in Position. Beim 23:15 ließ es Lenard Exner zweimal zum Satzausgleich krachen.

Doch im anschließenden Tiebreak verspielt das Schattenberg-Team eine frühe 4:1-Führung, kann die Partie offen gestalten hat bis zum 17:16 drei Matchbälle, vergibt sie und unterliegt mit 17:19.

"Kein Drama", sagte nachher Martin Schattenberg. "Braunschweig hat das ganz gut gemacht, wir haben im zweiten Satz gut gekontert. Es brauchte etwas um sich in der Mitte umzustellen. Braunschweigs Angreifer überzeugten mit schnellem Armzug. Wir wurden dann aber im Block aggressiver, haben im Angriff den Druck erhöht. Es lief dann ganz gut - aber wenn man drei Satz- und Spielbälle nicht nutzt, darf man sich nicht beschweren. Es waren dann letztendlich nur Kleinigkeiten - aber wenn die in der entscheidenden Phase kommen, dann zieht man den Kürzeren."

(RP)