Volleyball, 2. Bundesliga: MSC: Auf und Ab mit dem besseren Ende

Volleyball, 2. Bundesliga : MSC: Auf und Ab mit dem besseren Ende

Volleyball, 2. Bundesliga: Überraschender 3:1-Heimerfolg über den VC Bitterfeld-Wolfen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung gegen die Mannschaft aus Mitteldeutschland übernehmen die Adler den fünften Tabellenplatz.

Trotz einiger Startschwierigkeiten setzten sich die Zweitliga-Volleyballer des Moerser SC gegen den VC Bitterfeld-Wolfen mit 3:1 (22:25, 25:23, 25:19, 26:24) durch. Die Moerser Trainer Hendrik Rieskamp und Martin Schattenberg konnten wieder mit ihrer bewährten Start-Sechs beginnen. Tom Weber, David Seybering, Jonas Hoppe, Lukas Schattenberg, Oskar Klingner und Oliver Staab durften gegen Bitterfeld-Wolfen von Beginn an ran. Auch der etatmäßige Libero Christian Gosmann kehrte nach einer kurzen Krankheitspause in die Startaufstellung zurück.

Trotz dieses routinierten Aufgebots startete der MSC schlecht in die Partie gegen den Tabellensechsten. Die Gastgeber gerieten schnell in Rückstand. Die Gäste setzten sich zunächst sogar etwas ab und spielten beim 6:3 eine zwischenzeitliche Drei-Punkte-Führung heraus. Die Moerser Trainer waren sichtlich unzufrieden mit dem unkonzentrierten Auftreten und fanden deutliche Worte an der Seitenlinie. Dies schien zunächst jedoch keine Wirkung zu zeigen. Erst als Bitterfeld-Wolfen mit sechs Punkten davonzog, präsentierten sich die Moerser schließlich kämpferischer. Die Endphase wurde nun spannender, näher als drei Punkte kamen die Gastgeber jedoch nicht mehr ran.

Auch im zweiten Durchgang war Bitterfeld-Wolfen zunächst am Drücker. Nach einem 1:3-Rückstand spielte der MSC mit 5:4 seine erste Führung des Spiels heraus. Die Moerser zeigten nun die Einstellung und den Kampfgeist, den sie über weite Teile des ersten Satzes vermissen ließen. Dennoch starteten die Gäste eine Aufholjagd und gingen zwischenzeitlich sogar noch einmal in Führung, bevor der MSC den Satz für sich entscheiden konnte und damit ausglich.

Den dritten Durchgang begannen die Moeser stark. Tom Weber war beim Aufschlag extrem effektiv, und die Gastgeber konnten nicht zuletzt dank seiner Vorgaben eine solide 7:2-Führung herausspielen. Bitterfeld-Wolfen wollte sich aber noch nicht geschlagen geben. Bei 11:10 wurde es nochmal knapp. Wiederum half den Moersern eine tadellose Einzelleistung, um die Führung auszubauen – diesmal in Person von Jonas Hoppe. Nach dem zwischenzeitlichen 19:11 brachten die Moerser den Satz ungefährdet nach Hause und erhöhten auf 2:1.

Der letzte Durchgang geriet jedoch wieder zum Krimi. Ab 2:2 lag kein Team mit mehr als einem Punkt in Führung. Und die wechselte ständig. So ging es bis zum 24:24. Moers zog danach erneut in Führung. Beim folgenden Matchball ließ ein Fehler der Gäste den MSC jubeln. Durch den Sieg rücken die Moerser in der Tabelle auf den fünften Platz vor.

,,Wir haben überraschend gegen einen sehr starken Gegner gewonnen“, war MSC-Trainer Hendrik Rieskamp nach dem Spiel sichtlich zufrieden. ,,Abgesehen vom schwachen ersten Satz haben wir ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen.“

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