Moerser Volleyballer gewinnen Turnier in Ibbenbüren

Volleyball : Turniersieg für die Moerser Adler ohne vier Stammkräfte

Volleyball: Bei den Tecklenburger Land Volleys spielte das Schattenberg-Ensemble eine starke Vorrunde. Am Ende hatte der MSC knapp die Nase vorn.

Dieses Ergebnis im Vorbereitungsturnier bei den Tecklenburger Land Volleys um den mittlerweile 34. Tebu-Cup kann sich sehen lassen. Volleyball-Zweitligist Moerser SC trat in Ibbenbüren an – und kehrte als Sieger zurück. Wie gemeldet musste MSC-Trainer Martin Schattenberg dabei vier wichtige Akteure ersetzen. Daniel Wernitz und Sebastian Schnorr sind noch beim Beach-Volleyball aktiv, Tom Weber ist im Urlaub und Oskar Klingner weiterhin verletzt.

So nahm Coach Schattenberg mit Moritz Liebisch, Niklas Mülders und Luca Wagner drei Youngster aus der Verbandsliga-Mannschaft mit. Alle kamen zum Einsatz. Außerdem waren Jonas Hoppe, David Seybering, Andreas Tins, Lukas Schattenberg, Moritz Müller, Christian Gosman und Thiemo Schnorr dabei.

In drei Dreiergruppen wurde nach dem Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gespielt, wobei es die Adler in der Vorrunde mit eher schwachen Niederländern von Harambee Enschede (2:0; 25:13, 25:9) und guten Gastgebern der Tecklenburg Land Volleys (2:0; 25:20, 25:22) zu tun bekamen. Mit diesen beiden Siegen aus den Gruppenspielen war der MSC Gruppenerster und spielte gegen die anderen beiden Sieger. Da warteten mit dem FC Schüttorf 09 und dem TV Baden dann auch gleich zwei Kontrahenten aus der kommenden Zweitliga-Saison auf die Moerser.

Die Partie MSC gegen den TV Baden endete mit 1:1 (23:25, 25:20), und auch das Spiel Moerser SC gegen den FC Schüttorf 09 wurde mit einem 1:1 (25:17, 19:25) beendet. Damit hatte am Ende allerdings der MSC ganz knapp die Nase vor Schüttorf und Baden vorn und holte sich den Tebu-Cup.

Martin Schattenberg sagte nachher: „Wir haben einige Elemente neu geregelt: die Positionierung des Blocks, die Blocksicherung, den Schnellangriff, die Übernahme des Zuspiels, wenn der Zuspieler abwehren muss. Die neue Linie konnte man erkennen – auch wenn noch nicht alles funktionierte. Aber für diesen ersten Auftritt war das okay – ich kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Das war ein schöner Aufgalopp.“

Das junge Trio mischte mit, ohne dass ein Leistungsverlust zu bemerken war. Im Zuspiel behielt MSC-Neuzugang Thiemo Schnorr, die Übersicht. Christian Gosman, ebenfalls neu, stabilisierte als Libero die Moerser Annahme und Abwehr. Moritz Müller überzeugte auf der ungewohnten Diagonalen und punktete auch bei Aufschlägen. „Das war für den Anfang okay“, so Co-Trainer Hendrik Rieskamp, „aber es bleibt noch eine Menge Arbeit.“

Parallel dazu laufen aber die Testspiele weiter. Zweimal gegen den Liga-Konkurrenten VV Humann Essen und zweimal gegen den Drittligisten TV Hörde. Am heutigen Montag, 27. August, geht’s nach Essen, und am Mittwoch, 5. September, kommen die Essener nach Moers. Gegen Hörde spielt der MSC am Mittwoch, 29. August, in Moers, und am Dienstag, 4. September schließlich in Hörde.

(zak)
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