Moerser SC mitten in der Vorbereitung

Volleyball : Moerser Zweiliga-Volleyballer mitten in der Vorbereitung

Die Kaderplanung ist noch nicht abgeschlossen, Saison-Eröffnung am 15. September.

Wenn die Zweitliga-Volleyballer des Moerser SC etwas von einer heißen Phase hören, wissen sie, dass es nicht automatisch mit dem Wetter der vergangenen Wochen zu tun hat. Vor allem, wenn Trainer Martin Schattenberg die Mannschaft zur Vorbereitung auf die kommende Spielzeit bittet. Dann ist erst einmal Schluss mit Sommerpause. Aber nicht zwingend mit Strand und Sand. So hat Außenangreifer Daniel Wernitz noch die Deutsche Meisterschaft im Beachvolleyball am Timmendorfer Strand vom 30. August möglichst bis zum 2. September fest auf dem Plan.

Wer allerdings aus dem Moerser Kader weder im Sand aufschlägt noch im Urlaub oder anderweitig verhindert war, wurde Anfang August in der heißen Halle des Adolfinum-Gymnasiums in der Moerser Innenstadt erwartet. Dort stand der Trainingsauftakt an, gefolgt vom Balltraining und dem Laufen in und am Enni-Sportpark-Rheinkamp. Und im Aktiv Sportpark stand schließlich noch der Kraftbereich auf dem Plan. Und steht auch weiterhin noch dort. Denn die Vorbereitung ist nicht abgeschlossen. Genau wie die Kaderplanung.

Zwar steht die Mannschaft für die kommende Saison, doch eine Baustelle gibt es noch. Die Diagonalposition wackelt. Martin Schattenberg würde dort gerne den Rüsselsheimer Philipp Schumann sehen, der „uns wirklich helfen könnte“. Doch der hat sich noch nicht entschieden. Soziale Bindungen und der Studienort könnten das Zünglein an der Waage sein. „Ich hoffe, dass er sich für uns entscheidet“, macht Schattenberg keinen Hehl daraus, dass er aus Schumann gerne einen Moerser „Adler“ machen würde. Klappt das nicht, würde sich der Trainer nicht die Harre raufen. Schattenberg hat eine Alternative parat, die den Kader aber nicht stärken würde: „Wir können das Problem auch intern lösen.“

Dafür müssten andere Spieler diesen Part übernehmen. „Wir werden in der Saisonvorbereitung verschiedene Möglichkeiten testen, haben durch weitere Neuzugänge mehrere Optionen“, so Schattenberg. Christian Goßmann ist auf der Liberoposition eine echte Verstärkung. Er soll Philippe Scheiffarth ersetzen, der den MSC verlassen hat. Auch Marek Bender ist weg. Doch mit dem Brüderpaar Thiemo – als zweiter Zuspieler – und Sebastian Schnorr – auf der Außen-/Annahmeposition – hat der MSC seinen Kader erweitert. Die Schnorrs vergrößern mit Goßmann übrigens die Kölner Fraktion beim MSC. Und dann ist da noch ein alter Bekannter zurückgekommen. Tom Weber verfügt über reichlich Erstligaerfahrung mit dem Moerser SC, steckt im Referendariat zum Lehrerjob. Außerdem sind Veit Bils und Moritz Liebisch noch da.

Zur Saisoneröffnung mit dem ersten Begegnung am 15. September im Enni-Sportpark-Rheinkamp hofft auch der momentan noch verletzte Oskar Klingner dabei zu sein. Klingner hat mit Weber eine gemeinsame MSC-Vergangenheit. 2011 schmetterten sie gemeinsam.

(zak)