Lokalsport: Moerser SC: Licht und Schatten bei Vorbereitungsturnier in Bonn

Lokalsport : Moerser SC: Licht und Schatten bei Vorbereitungsturnier in Bonn

Richtig gut gefordert wurde die Volleyballer des Moerser SC beim Sleeping Art-Cup in Bonn. Insgesamt zehn Sätze absolvierten die "Adler, bevor sie für ihren zweiten Platz eine Urkunde in Empfang nehmen konnten. Wie schon beim Lambertus-Cup zuvor, waren für Trainer Martin Schattenberg die Erkenntnisse aus den Spielverläufen am Ende "wichtiger als die finale Platzierung".

Erneut nutzte Schattenberg die Möglichkeit, alle Spieler "in etwa" zu gleichen Einsatzzeiten in verschiedenen Konstellationen zu bringen. In der Vorrunde warteten mit zwei Regionalligisten durchaus lösbare Aufgaben auf der MSC-Team, die"unter dem Strich" auch souverän gelöst wurden. Gegen den TVA Hürth II gab es einen 2:1 (25:15, 12:25, 15:9)-Erfolg. Hier waren die Moerser im ersten und dritten Satz überlegen, während es in Durchgang zwei nicht so gut lief.

Gegen den TV Feldkirchen dominierte der MSC in beiden Sätzen und siegte klar mit 2:0 (25:11, 25:19). Damit hatten die "Adler" die Endrunde erreicht. Und auch dort konnten die Moerser gleich im ersten Spiel gegen den TVA Hürth I von Beginn an überzeugen. Satz eins ging klar mit 25:15 an den MSC. Auch der zweite Durchgang wurde vom Schattenberg-Team klar beherrscht und so wurde mit dem 25:20 ein weiterer 2:0-Erfolg eingefahren.

Damit war das Finale gegen die TSG Mainz Gonsenheim aus der 2. Bundesliga Süd mit Ex-Adler Frederick Mingers erreicht. Die Mainzer waren nach David Seybering "gut aufgestellt". Sie hatten einen Zuspieler mit "sehr feinem Händchen", waren stark auf der Diagonalen und auch im Außenangriff. Am Ende gab es eine 1:2 (25:20, 18:25, 12:15)-Niederalge.

Schattenberg registrierte, "dass wir im Verlauf des Spieles dem Aufschlagdruck der Mainzer nicht immer Stand halten konnten." Andreas Tins sagte zum Endspiel: "Gegen Ende fehlte uns nach zehn Sätzen etwas die Kraft. Aber der Gegner war auch stark - die spielten nicht umsonst in der Bundesliga Süd ganz oben mit."

Trainer Schattenberg war erfreut darüber, das Moritz Müller als Libero nach anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten vor allem in der Annahme sicher gestanden hatte: "Im Tiebreaker konnte Mainz den Druck über den Aufschlag aber beibehalten - wir waren in der Annahme nicht mehr ganz so sicher."

Für die "Adler" folgen nun weitere Vorbereitungsspiele. Zweimal geht es gegen den Mitkonkurrenten VV Humann Essen. Auch ein Trainingsspiel in Düren ist noch möglich. Danach muss es im Auftaktspiel am 16. Sept. gegen den SV Warnemünde "klappen".

MSC: Jonas Hoppe, Philippe Scheiffarth, Henning Hogenacker, Moritz Müller, Andreas Tins, Oskar Klingner, David Seybering, Chris Schäperklaus, Niklas Kotte, Lenard Exner, Lukas Schattenberg, Trainer: Martin Schattenberg, Co-Trainer: Christian Schmidt

(RP)
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