Moerser SC geht gegen den TuS Xanten die Puste aus

Handball-Bezirksliga : MSC geht zu Hause gegen den TuS Xanten die Puste aus

Die Domstädter gewannen mit 33:27. Christian Rakebrand, Trainer des TV Schwafheim II, musste als „Aushilfstorwart“ einspringen.

In der Handball-Bezirksliga standen zwei Derbys auf dem Programm. Xanten jubelte beim Moerser SC, Schwafheim II triumphierte beim Schlusslicht.

Moerser SC - TuS Xanten 27:33 (12:15). Die Domstädter kamen besser aus den Startblöcken, drückten dem Spiel ihren Stempel auf (8:3/11. Minute). Doch in der Folgezeit gelang den Gästen zwölf Minuten lang kein Treffer – Moers konnte die Partie wieder offen gestalten (9:8/23.). Die Gastgeber zeigten sich auch nach dem Seitenwechsel bemüht und waren kämpferisch auf der Höhe des Geschehens (17:20/40.). Doch letztendlich setzte sich die stärkere individuelle Qualität der Gäste durch – Xanten enteilte.

Die Entscheidung war gefallen. Moers überzeugte dennoch mit einer guten Moral. Auf Xantener Seite stach Lennart Kühl mit einer überragenden Trefferquote hervor. MSC-Tore: Vanek (4/1), Thiemel (4), Panitz, Wendorff, Gebel (je 3), S. Kolassa, Vook, Kanschat, Dewald (je 2), Knapp, R. Kolassa; TuS-Tore: Kühl (8/1), Swoboda (6), Ernst (5), Orlowski, Dertinger (je 4), Eichler (2/1), Glenk (2), Sernetz, Heiming.

HSG Alpen/Rheinberg - TV Schwafheim II 28:34 (18:14). Es entwickelte sich ein kurioses Duell. Die punktlosen Gastgeber dominierten Durchgang eins, präsentierten sich als eine Einheit. Schwafheim musste frühzeitig eine Rote Karte gegen den einzigen im Aufgebot stehenden Torwart Daniel Sommer schlucken (10.). Trainer Christian Rakebrand stellte sich zur Verfügung – und somit zwischen die Pfosten.

Der Gast kam allerdings erst nach dem Seitenwechsel richtig in Schwung, spulte im Angriff unter der Regie von Daniel Attrot sein Konzept klug herunter. Schwafheim stellte vor allem in der hektischen Schlussphase das bessere Team. „Bis zur 50. Minute haben wir das Spiel offen gestallten können. Dann riss der Faden“, sagte HSG-Coach Frank Conrad. Sein Team verwarf fünf Siebenmeter. HSG-Tore: Scheffers (6), Brettschneider (4), P. Luitjens (3/2), T. Luitjens, Ja. Leibold, Blokisch, Kamps (je 3), Kugler (2), Jo. Leibold; TVS-Tore: Gröning (15/6), Buchholz (8), Imhoff (4), Da. Attrot, Hafermann (je 3), De. Attrot.

TV Kapellen II - TSV Bocholt 27:19 (9:6). Die Blau-Weißen nehmen eine tolle Entwicklung. Die Mannschaft hat sich mit dem vierten Erfolg in Serie zurück ins Aufstiegsrennen gebracht. Wie schon in den Wochen zuvor stand die mannschaftliche Geschlossenheit im Vordergrund. Eine gute, ausgeprägte kämpferische Einstellung herrschte in der Defensive. Die eigentlich hoch eingeschätzten Gäste waren chancenlos. Tore: Boschheidgen, Zadraschil (je 7), Sodermanns, Pattberg, Kentrat, Steuten, Schlie (je 2), Lasnig, Hanio, Keusemann.

BW Dingden - SV Neukirchen II 28:22 (12:11). Die Partie stand auf einem schwachen Niveau. Die Gäste schafften es, mit einer ordentlichen Einstellung lange Zeit mitzuhalten. Neukirchen erlaubte sich allerdings nach dem Seitenwechsel zu viele technische Fehler – auch die Rückzugsphase ließ am Ende zu wünschen übrig. Tore: Böckel (8), S. von Zabiensky (3/1), Staar, Berner, Casper (je 3), Heinz, Penzenstadler.

(MB/put)