Volleyball: Moerser SC: Duell in der Tabellenmitte

Volleyball : Moerser SC: Duell in der Tabellenmitte

In der 2. Volleyball-Bundesliga Nord sind die Moerser am Sonntag ab 16 Uhr beim VC Bitterfeld-Wolfen gefordert. Die Abfahrt in Richtung Osten ist für den MSC am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr.

Die Hinrunde der Volleyballer in der 2. Bundesliga Nord neigt sich für den Moerser SC mit der Partie am Sonntag um 16 Uhr beim VC Bitterfeld-Wolfen so langsam dem Ende zu. Nach der Partie dort endet die Hinrunde mit den noch ausstehenden Spielen am 16. Dezember gegen Braunschweig und zu Jahresbeginn in Essen. Der MSC belegt derzeit Rang sechs, Bitterfeld Rang acht.

So kommt es am Sonntag in der Sporthalle Krondorf zu einem "Duell in der Mitte". Die "Adler" wollen den Abstand nach oben nicht "abreißen lassen", Bitterfeld will sich in der Tabellenmitte festsetzen. Das passt bei den Gastgebern zum Saisonziel Klassenerhalt. Die Mannschaft spielt im sechsten Jahr in der 2. Bundesliga Nord, hat nach eigener Aussage einen "großen Umbruch" hinter sich. Nur zwei Spieler aus der Vorsaison sind geblieben, alle anderen sind neu.

Die Bitterfelder hatten es zum Saisonbeginn sehr schwer. Es gab nur ein Punkt gegen Bocholt, zwei gegen Braunschweig. Doch dann folgten die Paukenschläge mit drei Zählern gegen Essen, Warnemünde und in der vergangenen Woche in Delbrück. Die Kurve geht damit deutlich nach oben. Die Mannschaft scheint nun gut zu funktionieren. Die Gastgeber haben sich drei US-Boys ins Team geholt. Der Zwei-Meter-Zuspieler Travis Hudson verteilt nicht nur gut, sondern ist auch im Block eine Macht. Auch in der Mitte haben die Bitterfelder mit John Pranger und Samuel Alves überdurchschnittliche Qualität.

Damit ist die Mannschaft von MSC-Trainer Martin Schattenberg gewarnt. Das Moerser Team wird am Sonntag fast 500 Kilometer - Bitterfeld liegt rund 40 Kilometer nördlich von Leipzig) gefahren sein und muss die lange Anreise erst einmal wegstecken müssen. Auch wenn Schattenberg auf langen Busreisen immer zwischendurch eine Aktivierung einplant, lange sitzen und dann richtig gut spielen, ist nicht so einfach.

Die Moerser werden allerdings auch mit einer guten Portion Optimismus anreisen. Die letzten drei Spiele wurden gewonnen, gegen Bocholt und gegen die Chemie Volleys gab es sehr gute Leistungen.

"Kann die Mannschaft daran anknüpfen, so sollte es möglich sein, doch Punkte aus Bitterfeld mitzubringen", so MSC-Coach Schattenberg. "Wir wollen den Anschluss nach oben auf jeden Fall. Gegen Bocholt und die Chemie Volleys war es okay. Aber zehn Prozent weniger könnten uns am Sonntag in Bitterfeld schon so richtig zum Verhängnis werden. Wir müssen daher richtig gut sein." Im Trainingsplan der laufenden Woche stand die Annahme im Focus. Die "Mitteldeutschen" hatten am vergangenen Samstag den Moerser Annahmeriegel einige Male in Verlegenheit gebracht. So gab es im Enni-Sportpark einige technische Hinweise aus dem Bereich Annahme. Auch im taktischen Bereich wurden einige Möglichkeiten für eine schnelle Umstellung und Verlagerung geübt.

Die Mannschaft fährt am frühen Sonntagmorgen (Start 6.30 Uhr) in Richtung Osten - und will am Montagmorgen zwischen 2 und 3 Uhr wieder in Moers sein.

(RP)