1. NRW
  2. Städte
  3. Moers
  4. Sport

Moers: VfL Repelen hat trotz Platz eins Luft nach oben

Fußball : VfL hat trotz Platz eins Luft nach oben

Zwischenbilanz in der Fußball-Bezirksliga: Repelen und Schwafheim spielen vorne mit. SV Budberg ist das Sorgenkind.

Gänzlich unterschiedlich fällt das Zwischenfazit der Vertreter aus dem Kreis Moers in der Fußball-Bezirksliga aus. Von der Tabellenspitze grüßt aktuell der VfL Repelen. Auch der SV Schwafheim kann mit seiner Platzierung im oberen Tabellendrittel bislang zufrieden sein. Während der FC Moers-Meerfeld aktuell nicht über das graue Mittelmaß der Liga hinauskommt, schlittert der SV Budberg in Richtung Abstiegskampf.

Ambitioniert war der VfL Repelen in die Saison gegangen. Eine Platzierung zwischen eins und sechs war von Beginn an anvisiert. Und auch die Spielweise sollte deutlich selbstbewusster und offensiver werden als in den Jahren vor dem Abstieg aus der Landesliga. „Gegenwärtig sind wir natürlich zufrieden, gerade auch wenn ich noch bedenke, wie viele Ausfälle wir meistens hatten“, lobt auch Trainer Sascha Weyen und fügt an: „Wir haben eine intakte Mannschaft mit einem guten Zusammenhalt. Fußballerisch kann es im Vergleich zu dem einen oder anderen Spiel das wir auch mit dem nötigen Quäntchen Glück gewonnen haben aber noch besser werden.“

Bemerkenswert stabil ist mittlerweile auch der SV Schwafheim. Auch die Schwafheimer waren in der vergangenen Saison aus der Landesliga abgestiegen, mussten allerdings im Sommer einen nahezu kompletten personellen Umbruch bewältigen. Doch die neuformierte Mannschaft mit Trainer-Novize Manfred Wranik kam ordentlich in die Saison, steigerte sich noch und rangiert mittlerweile auf Platz drei. „Es ist schon stark, wie gut sich diese komplett neue Mannschaft schon gefunden hat“, lobte Wranik bereits unlängst.

Immer wieder Grund zu hadern hatte dagegen der erfahrene Meerfelder Trainer Thomas Geist. „Wir holen auswärts einfach zu wenig Punkte“, benennt er den Hauptgrund, warum es aktuell nur für einen Platz im Tabellenmittelfeld reicht. Mut machte zuletzt aber der ordentliche Auftritt bei der 0:2-Niederlage bei Spitzenreiter Repelen. Geist meinte danach: „Wenn wir in den nächsten Spielen an diese Leistung anknüpfen, bin ich guter Dinge.“

Das Sorgenkind ist ausgerechnet der SV Budberg, der mit 13 Punkten aus den ersten fünf Spielen bärenstark gestartet war. Durch sieben Niederlagen in Folge wurde der SVB mittlerweile aber aus der Spitzengruppe bis in den Abstiegskampf durchgereicht. Trainer Patrick Jetten analysiert: „Defensiv machen wir es ordentlich, haben aber einzelne krasse Böcke drin, die zu Gegentoren führen. In der Offensive tun wir uns schwer, weil wir durch Ausfälle immer wieder wechseln mussten. Dadurch fehlt die Kontinuität.“ Mittlerweile sind die Budberger punktgleich mit dem Relegationsplatz.