Mirjam Mölders soll es richten

Mirjam Mölders soll es richten

Die Fußballfrauen des GSV Moers starten am Ostermontag den dritten Anlauf, um ihr Punktspiel bei Fortuna Köln über die Bühne zu bringen. Trainerin Bettina Kutscher fährt derweil Ski. Und im Tor kommt's auf Vera Grumpe an.

Zwei Mal mussten die Fußballerinnen des GSV Moers ihre Reise nach Köln bereits verschieben. Am Ostermontag gibt's den dritten Versuch, das Regionalliga-Spiel bei der Fortuna aus der Domstadt endlich durchzuführen. Aber: So recht passt der Termin den GSV-Kickerinnen nun auch wieder nicht.

Immerhin, die Tage rund ums Fest sind bei einigen Moerserinnen dick unterstrichen und mit dem netten Vermerk "Urlaub" gekennzeichnet. Die Trainerin weilt in Österreich; dort wird Bettina Kutscher auf Skiern stehen, wenn ihre Mädels Fußball spielen. Auch Torhüterin Nina Heines hat sich abgemeldet.

"Das wird schon klappen"

Nur gut, dass zumindest Vera Grumpe am Sonntag aus dem Urlaub zurück kommt. Die zweite Torhüterin des GSV, in der Winterpause aus Wattenscheid an den Schlosspark gekommen, wird in Köln ihre Premiere im Meisterschaftsbetrieb feiern. "Sie hat genügend Trainingseinheiten mit dem Team absolviert, auch in der zweiten Mannschaft gut gespielt, das wird schon klappen", gibt Mirjam Mölders, die zurzeit für Bettina Kutscher das Training leitet, ihrer Torhüterin einen aufmunternden Klaps mit ins Spiel. Anke Bak, die in dieser Woche am Finger operiert wurde, und Ekaterina Kiriakis, die in der kommenden Woche erstmals in der griechischen Juniorinnen-Auswahl wirbeln soll und am Montag abreist (die RP berichtete exklusiv), werden fehlen. "Das macht dann 14 Spielerinnen", rechnet die Moerser Co-Trainerin vor. So bleibt's wenigstens übersichtlich auf der Bank.

Die Fortuna, Vorletzte in der Tabelle, muss punkten, wenn sie ihre fast schon letzte Chance auf den Klassenverbleib noch nutzen will. Die Moerserinnen wollen ebenfalls Zählbares holen. "Wir haben nach dem 0:2 in Harpen keinen Druck mehr beim Blick auf die Tabellenspitze; jetzt geht's vor allem um den Spaßfaktor", sagt Mirjam Mölders, die bei aller Lockerheit aber das Osterfest nicht mit einer Pleite beenden will. "In Köln sollten wir schon punkten", sagt sie ohne Umschweife.

(RP)