Mainz sagte das Turnier in Beyeröhde kurzfristig ab.

Frauen-Handball : Lintfort mit durchaus positiven Ansätzen

Der TuS siegte gegen Gräfrath und Dortmund II – verlor aber gegen die Gastgeberinnen und Bad Wildungen.

Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben einen weiteren, wichtigen Leistungscheck absolviert. Die Die Mannschaft von Trainerin Bettina Grenz-Klein nahm gestern beim Beyeröhde-Cup in Wuppertal teil. Der Turniermodus musste kurzfristig aufgrund der Absage des Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 umgestrickt werden. Es spielte nun jeder gegen jeden mit einer Spieldauer von zweimal 15 Minuten.

TuS Lintfort - HSG Gräfrath-Solingen 18:13 (7:8). Lintfort hatte gegen den Zweitliga-Aufsteiger aus Solingen einige Startprobleme, kassierte aufgrund einer schwachen Rücklaufmoral zu viele Gegenstoßtore. Aber die TuS-Mannschaft konnte sich in allen Belangen steigern, stand fortan in der Deckung sicher und zeigte Struktur im Angriff. Neuzugang Lisa Kunert präsentierte sich torhungrig.

TVK: Kunert (5), Vandewal (4/1), Norup Isaksen, Lambertz, Legermann (je 2), Henschel, van Nijf und Willing.

TuS Lintfort - BVB Dortmund 18:17 (10:8). Der TuS zeigte gegen den Drittligist eine ordentliche Partie, mit vielen schön herausgespielten Toren. In der Deckung haperte es jedoch mehrmals an den Absprachen. Lintfort hatte dennoch stets alles unter Kontrolle (14:9/18:14), ließ erst in der Schlussphase die Zügel etwas schleifen. Loes Vandewal dominierte im Angriff.

TuS: Vandewal (7/2), Kunert, Lambertz (je 3), Legermann (2), Henschel, Norup Isaksen und van Nijf.

TuS Lintfort - TV Beyeröhde 10:13 (7:6). Lintfort zeigte gegen den Ligakonkurrenten eine starke erste Hälfte, mit viel Engagement in beiden Mannschaftsteilen. Nach dem Seitenwechsel gab es den Bruch: Die TuS-Spielerinnen offenbarten Defizite beim Torabschluss – drei Treffer in 15 Minuten sind zu wenig. Die Gastgeberinnen machten es deutlich besser und siegten verdient

TuS: Vandewal, Lambertz (je 3), van Hulten (2), Kunert und Norup Isaksen.

TuS Lintfort - Bad Wildungen Vipers 9:22 (5:9). Der TuS Lintfort hatte gegen den ambitionierten Erstligisten nicht den Hauch einer Chance. Bad Wildungen glänzte mit körperlicher Präsenz und erzielte seine Tore immer wieder über die Kreisposition, sowie über Tempogegenstöße. Lintfort konnte dabei nicht mehr mithalten.

TuS: Lambertz, Kaiser, Vandewal (je 2), Legermann, Henschel und Willing.