Lokalsport: Lockerheit bei der HSG fehlt einfach

Lokalsport : Lockerheit bei der HSG fehlt einfach

Handball-Verbandsliga: Mageres 20:20 gegen Außenseiter TV Jahn Hiesfeld.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen tritt momentan ein wenig auf der Stelle. Es fehlt ein "Knotenlöser", der verborgene Qualitäten freisetzt, das Team neu motiviert und vor allem das Selbstbewusstsein steigert. Die Verbandsliga-Handballer finden einfach nicht zu ihrer Lockerheit, weshalb das 20:20 (10:11) vor heimischer Kulisse gegen den Außenseiter TV Jahn Hiesfeld wohl eher in die Kategorie "Punktverlust" einzuordnen ist.

Die Hausherren hatten sich viel vorgenommen, konnten allerdings einen Großteil dessen nicht umsetzen. Insbesondere in der Offensive krankte es. Der Mannschaft gelang es nicht, die nötige Geschwindigkeit aufzunehmen. Die Spieler prellten immer wieder den Ball vor der Hiesfelder Deckung, bekamen keinen Rhythmus in ihre Aktionen. Auch die Außen wurden kaum mit einbezogen. Der Rückraum entwickelte in Summe zu wenig Torgefahr, und so kam eines zum anderen. Hinderlich war zudem, dass mit Eric Schwarz, Marvin Bünten, Kevin Wiedemann und Tobias Dickel gleich vier Rückraumspieler über Schulterprobleme klagten.

Die "Veilchen" machten aus ihren Möglichkeiten aber das Beste. Das Team fand über eine gute kämpferische Einstellung ins Spiel.

Die Gastgeber versuchten alles, nahmen ab der 40. Minute den Hiesfelder Overberg (8 Tore) in enge Manndeckung. Etwa zur gleichen Zeit sah HSG-Deckungschef Rosky die Rote Karte wegen Foulspiels.

"Der Spielverlauf war immer eng und spannend. Wir haben viel ausprobiert, aber wenig davon hat geklappt. Wir müssen mit der letztendlich gerechten Punkteteilung leben", lautete das Fazit von HSG-Trainer Peter Wiedemann. "Nur 20 Tore im Angriff sind in der Verbandsliga einfach zu wenig."

HSG: K. Wiedemann (6/1), van Deventer (3), Weigt (3), Bünten (2), T. Dickel (2), Nepicks (2), Wolfhagen (1), Fenzel (1)

(MB)
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