Lokalsport: Lintfort "nervt" und bezwingt Werder

Lokalsport: Lintfort "nervt" und bezwingt Werder

Handball, 2. Bundesliga: Gegen das Gästeteam aus Bremen gelingt der zweite Saisonerfolg. Beim 29:25 kämpft der Aufsteiger bravourös in der Defensive. Trainer Bettina Grenz-Klein freut sich über einen "verdienten Sieg".

Jetzt hat es auch zu Hause geklappt: Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort siegten nun bereits zum zweiten Mal in Serie - diesmal vor heimischer Kulisse. Lintfort schlug in der Eyller-Sporthalle den SV Werder Bremen verdient mit 29:25 (16:11).

Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives, körperbetontes Match - mit fairen Mittel, aber auch mit Haken und Ösen. Die Kontrahenten schenkten sich nichts, agierten zunächst auf einem ähnlichem Niveau. Lintfort hatte allerdings nach einem 4:5-Rückstand bärenstarke Minuten und ging seinerseits mit 9:5 in Front. In dieser Phase war es vor allem die Defensive, die beim Gegner Eindruck hinterließ. Die Mannschaft legte eine unglaubliche Laufbereitschaft, Aggressivität und Zweikampfhärte an den Tag.

Vanessa Dings und Naina Klein machten das Zentrum dicht; auf den Halbpositionen bekämpften Tatjana van den Broek und Loes Vandewal ihre Gegenspielerinnen. Bremen wirkte "genervt", ließ sich zu technischen Fehlern und unvorbereiteten Würfen hinreißen. Und Lintfort machte seine Sache auch in der Offensive gut: Die Mannschaft war um Spielkultur bemüht, ließ den Ball recht ordentlich laufen. Es spielte sich aber insbesondere die linke Seite in den Vordergrund - mit Naina Klein (Halb) und Mona Butzen (Außen).

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Die zweiten 30 Minuten blieben laufintensiv. Lintfort hatte allerdings zehn "wackelige" Minuten musste Bremen auf 22:23 aufschließen lassen. Aber zum Glück hielten die TuS-Spielerinnen dem nun aufkommenden Druck der Gäste stand. Das Team erspielte sich wieder klare Chancen und kämpfte in der Deckung mit voller Hingabe. Lintfort war fortan wieder obenauf und bejubelte am Ende zwei absolut verdiente Punkte.

"Es war über weite Strecken ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft", freute sich TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. "Der Sieg ist verdient."

(RP)